Informationen

Bericht vom Fachtag Freie Theater am 05.12.2014

Der Fachtag Freie Theater Sachsen wurde als Gemeinschaftsvorhaben der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und des Landesverbandes der Freien Theater in Sachsen e.V. umgesetzt und von LOFFT – DAS THEATER in Leipzig am 05. Dezember 2014 ausgerichtet.

Konzipiert als ein Arbeitstreffen für einen intensiven fachlichen Dialog, wurden virulente Schwerpunktthemen der Kulturschaffenden verhandelt: Welche Formen des freien Theaters gibt es überhaupt? In welchen Strukturen arbeiten freie Theaterschaffende? Wie können sie von ihrer freischaffenden Tätigkeit leben? Welche Kooperationsmöglichkeiten und Netzwerke werden genutzt? Wo steht freies Theater in Abgrenzung zum städtischen Theater? Wer ist das Publikum? Wie finanziert man sich? Und welche gesellschaftliche Relevanz hat freies Theater zum Beispiel in der Kinder- und Jugendarbeit?

Der Fachtag bot also jenen, die die freie Szene lebendig halten, die Möglichkeit sich auszutauschen und gemeinsam die vielgestaltigen Entwicklungen im freien Theater zu reflektieren. Mit Vertretern aus Kulturverwaltung und -politik waren darüber hinaus wichtige Partner anwesend, um Bilanz zu bisherigen Projekten zu ziehen. Fördermöglichkeiten konnten diskutiert und neue Kontakte geknüpft werden. Nicht zuletzt richtete sich der Fachtag auch an Kulturjournalisten und Theaterinteressierte, die die freie Theaterszene Sachsens näher kennen lernen wollten.

Angelehnt an den Fachtag Tanz sollte vor allem für die Theatermacher ein Forum geschaffen werden. Dementsprechend gliederte sich die Veranstaltung in ein kurzes Eröffnungspanel, das zur Bestandsaufnahme der aktuellen Situation diente. Im zweiten, größeren Teil wurden in Workshops praktische Erfahrungen ausgetauscht und Schwerpunktthemen an Beispielen diskutiert. Ziel war es hier, für bestimmte Fragen aus der freien Szene konkrete Lösungsansätze und damit Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.

Download: Dokumentation Fachtag Freie Theater als PDF

Ankündigungen

LAB Circus N°2 / Theater Musik Party Nacht in Dresden / 04.10.2014

Der LAB CIRCUS öffnet die Tore zur zweiten
Performance Musik Party Nacht im morbid-poetischen Ambiente des LAB 15, vielen noch bekannt als DEREVO-Laboratorium.

Der LAB CIRCUS vereint Theater, Konzert, Party, Lounge und Szenetreff an einem Abend. In der zweiten Ausgabe langen wir kräftig zu, der Zuspruch zum Eröffnungsabend hat uns übermütig gemacht!


DIE THEATERPERFORMANCES:

„Songs For Bulgakow“ 
(Cie. Freaks und Fremde, JuWie Dance Company / feat. Vladimir Vaclavek)





special guests:
Cie. Zero En Conducta aus Barcelona
„Allegro ma non troppo“


 










„FREAKSHOW – The Best In Town“
Midnight-Show mit Cie. Freaks und Fremde



 

 

 

 

DIE BANDS:

MARMITAKO +++ DAS NASENORCHESTER +++ SØNDERLING +++ THE BEEZ

DIE DJs:

SAID SUR LA PLACE
THE MORODERS (Uncanny Valley)

FEUER, DARK ROOM, SURPRISES, FOOD AND DRINKS …

Wir freuen uns auf Euer Kommen, wir haben das LAB 15 für euch herausgeputzt. + + + Ein Abend, der auf wunderbare Weise Bühnenkunst und Party verschmilzt. + + + Eine russische Bildershow  aus Tanz, Objekten, Musik und Texten von Michail Bulgakow. + + + Vitale und charmante Publikumslieblinge aus Barcelona. +++ Freakshow + + + Musik zum Lauschen und Tanzen +++ Und schließlich kein Halten mehr auf dem Dancefloor + + + nicht zu vergessen: allerhand Überraschungen in dunklen Ecken und unter den Birken + + + Fürs leibliche Wohlergehen ist gesorgt!
 
 
Allgemein

Kooperation mit dem Festival Mala Inventura

Ab kommenden Jahr beabsichtigt der Landesverband mit Nova Sit , der tschechischen Plattform für OFF- Theater die beiden Festivals zu vernetzen und ein Gastspiel beim jeweiligen Partner zu zeigen. Auch beabsichtigen wir bei der nächsten OFF (welche aus vielfältigen Gründen nun doch im März 2014 stattfinden soll) mehrere Workshops anzubieten, u.a. mit Hilfe des Instituts für Lichtdesign in Prag. Besorgniserregend ist nur, dass trotz binationaler Netzwerkbildung die Fördersituation in den Kommunen immer groteskere Formen annimmt. Aber dazu später mehr in einem extra Beitrag.

Informationen

Deutscher Kulturrat e.V. veröffentlicht „Arbeitsmarkt Kultur: Vom Nischenmarkt zur Boombranche“

In dem Buch „Arbeitsmarkt Kultur: Vom Nischenmarkt zur Boombranche“ widmen sich die Autoren Olaf Zimmermann und Theo Geißler Fragestellungen zu dem Charakter des Arbeitsmarktes in der Kunst- und Kulturbranche. Dabei betrachten sie Hintergründe des kulturellen Arbeitsmarktes und Besonderheiten von Kulturberufen in verschiedenen Sparten, widmen sich der Ausbildungssituation in Kulturberufen und gehen auf Möglichkeiten der sozialen und finanziellen Absicherung für Künstler/innen ein.

Eine Buchvorschau sowie das komplette Werk  kann auf der Website des Deutschen Kulturrates kostenfrei im PDF-Format eingesehen werden. Das Buch kann weiterhin über den Shop als Print-Version für 18,80 € bezogen werden.

Allgemein

„JUST A LITTLE BIT RACIST“

Am 15. September gastiert die Theater La Lune-Produktion beim „Festival kammerMachen“ im Weltecho Chemnitz. Beginn 20 Uhr.

Die nächsten Vorstellungen am Societaetstheater/Dresden sind im Rahmen der Interkulturellen Tage am

28. und 29. September, jeweils 20 Uhr.

http://kammermachen.weltecho.eu/programm-2/theatre-la-lune-just-a-little-bit-racist/

http://www.societaetstheater.de/Stueckdetail/event_id/JUST-A-LITTLE-BIT-RACIST-101309/termin_id/2012-Fri-28-Sep-2000Uhr-1271989

 

Insz. Foto Detlev Ulbrich

Allgemein

Cie. Freaks und Fremde zurück aus Indien

Zurück von einer berauschenden Indien-Tournee ziehen wir uns in den Probenraum zurück und arbeiten an unserer neuen Produktion: „Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor“ von Martin Baltscheit. Premiere in Dresden wird am 21.09.2012 um 20.00 Uhr im Societaetstheater sein. Aktuelle Informationen auf unserem Blogspot: http://freaksundfremde.blogspot.com.

Aufbau im Museum Theatre in Chennai.

Allgemein

The Stranger Question

Informationen zur Gruppe / Theater
Name der Gruppe / Theater TOASPERN (DE)+JACZEWSKA (PL)+HAMILTON (UK)+BETANCURTH (CO)
Adresse Binnengärtenstr. 16, 06749 Bitterfeld-Wolfen
Ansprechpartner Alma Toaspern
Telefon +49 (0)176 – 74556609
E-Mail atoaspern@t-online.de
Website www.almatoaspern.com
Informationen zur Inszenierung
Titel der Inszenierung The Stranger Question
Von (Autor/Komponist) TOASPERN (DE)+JACZEWSKA (PL)+HAMILTON (UK)+BETANCURTH (CO)
Genre Tanz/Performance
Altersangaben ohne Altersangabe
Premiere 18.08.2016
Dauer ca. 1 Std.
Zuschauerbegrenzung keine Zuschauerbeschränkung
Kurzbeschreibung HOSTI-PI-TILITY – ein Wortspiel aus hospitality (Gastfreundschaft) undhostility (Feindseligkeit) entspringt Derridas Begriff der “radikalen Gastfreundschaft” und ist Ausgangspunkt von THE STRANGER QUESTION.

Vier Künstler aus verschiedenen Ländern, schon lange in der Rolle des Fremden zu Hause, zielen darauf ab, sich anzufremden. Sie suchen nicht nach Gemeinsamkeiten, sondern fokussieren sich auf Arbeitsmethoden und Denkmuster des jeweils Anderen. Sie bieten keine Lösungen und suchen den Dissens.

Angesichts derzeitiger Diskussionen über die Grenzen der Gastfreundschaft wird das Machtverhältnis zwischen Gastgeber und Gast zur zentralen Frage. Ist radikale Gastfreundschaft überhaupt wünschenswert? In THE STRANGER QUESTION ist Andersartigkeit für alle Seiten spürbar.

Video-Link
Angaben zu den Künstlern
Inszenierung/Choreographie Alma Toaspern, Juan Betancurth, Kathryn Hamilton, Kinga Jaczewska
Sprache der Inszenierung mehrsprachig, Englisch, Deutsch
Untertitel nein
Besetzung Alma Toaspern, Juan Betancurth, Kathryn Hamilton, Kinga Jaczewska
Bühnenbild Juan Betancurth
Kostümbild Alma Toaspern, Kinga Jaczewska, Kathryn Hamilton
Musik Alma Toaspern, Kinga Jaczewska, Kathryn Hamilton
Video / Lichtdesign o.ä. Video: Alma Toaspern, Kinga Jaczewska, Kathryn Hamilton
Dramaturgie
Theaterpädagogik
Weitere Anmerkungen
Technische Daten zur Inszenierung
Aufbauzeit (in Stunden)
Abbauzeit (in Stunden)
Bühnenmaße B/T/H [m]
Licht keine speziellen Anforderungen
Ton Toneinspielung vom SoundpultLive-Videoübertragung ohne Ton(Skype) auf Leinwand auf der Bühne, Powerpointpräsentation auf die selbe Leinwand
Video
Technische Besonderheiten Stabile Internetverbindung, Leinwand, Beamer mit shutter und bestenfalls Fernbedienung
Weitere Anmerkungen
Angaben zur Tourfähigkeit
Größe der Gastspiel-Gruppe 3 Darsteller
Besondere Anmerkungen
Allgemein

What happens next

Informationen zur Gruppe / Theater
Name der Gruppe / Theater ANNA TILL & Heeb She
Adresse Weimarische Straße 18, 01127 Dresden
Ansprechpartner Anna Till
Telefon +49 (0) 1577 – 1520512
E-Mail post@annatill.de
Website www.annatill.de
Informationen zur Inszenierung
Titel der Inszenierung What happens next
Von (Autor/Komponist) Anna Till
Genre Tanztheater
Altersangaben 0 – 99 Jahre
Premiere 22. Okt 2015
Dauer ca. 0,5 Std.
Zuschauerbegrenzung keine
Kurzbeschreibung Wir befinden uns an einem verlassenen Ort. Irgendwo im Nirgendwo. Eine Straße. Rechts und links unendliche Weite. Vielleicht eine Tankstelle. Ein Partyzelt. Eigenartige Gestalten

bewegen sich in diesem trostlosen und gleichzeitig magischen Szenario.Mit ihren Bewegungen erwecken sie die ortlose Wüste zum Leben, begleitet von einem Schlagzeuger und elektronisch

verfremdeten Klängen eines Vibraphons.

Video-Link https://vimeo.com/142497918
Angaben zu den Künstlern
Inszenierung/Choreographie Anna Till
Sprache der Inszenierung ohne Sprache
Untertitel nein
Besetzung Tanz – Alexandra Mirekova, Katarína Onderková, Ivana

Rusnakova, Michaela Sabolova

Bühnenbild Anna Till
Kostümbild Emma Korpova
Musik Dalibor Kocian / STROON
Video / Lichtdesign o.ä. Martin Mulik
Dramaturgie k. A.
Theaterpädagogik k. A.
Weitere Anmerkungen ProduKtion: Zuzana Kotikova (K.A.I.R. – Kosice artists in residence), Goethe Institut BratislavaIn Kooperation mit: Heeb.she, Tabacka Kulturfabrik
Technische Daten zur Inszenierung
Aufbauzeit (in Stunden) 6 Stunden
Abbauzeit (in Stunden) 3 Stunden
Bühnenmaße B/T/H [m] ab 8 / 8 / 6
Licht – Minimum: 20 separat kontrollierbare Dimmerkanäle, 15 Kanäle schwebend / an Decke hängend, 5 Kanäle auf der Bühne

– 8x1kw PC

– 8x1kw fresnel

– 6x750w profiler 50°

– 13xstriplight

– Filter: für alle Lampen: L 202, einige benötigen Frost #119

Ton Ensemble bringt mit:

– Rechner MacBook Pro

Benötigt:

– 1 x 4 teiliges Schlagzeugset einschließlich Hardware (16″ floor tom, 12″ rack

drum, 14″ snare drum, 20″ kick drum, hit hat)

– PA

– 3 Monitore

– 3 unterschiedliche Wege für Monitore

– 1 In Ear Monitor

– 1 Kontaktmikrofon

– ca. 1,5×0,75x1m Tisch

– 2x 1/4 Eingangsbuchsen

– Musiker spielt live und nutzt gleichzeitig vorproduzierte Musik

Video
Technische Besonderheiten benötigt für Bühne:

– Tanzteppich weiß oder grau, verklebt

– Schwingboden

Company bringt mit:

– 1 weißes Party-Zelt aus Plastik (3x3m, Höhe ca: 2,30m)

Weitere Anmerkungen
Angaben zur Tourfähigkeit
Größe der Gastspiel-Gruppe 3 Tänzerinnen,

1 Musiker,

1 Techniker,

1 Produktionsleitung bzw. Choreografin

Besondere Anmerkungen Fotos: http://www.annatill.de/projects/what-happens-next/,

Palko Matia, Martina Uličianska

Fotos: http://www.annatill.de/projects/what-happens-next/  Palko Matia, Martina Uličianska
Fotos: http://www.annatill.de/projects/what-happens-next/
Palko Matia, Martina Uličianska
Allgemein

My Body is the Field for Tomorrow`s Battles

Informationen zur Gruppe / Theater
Name der Gruppe / Theater Rose Beermann
Adresse Spremberger Str. 2, 12047 Berlin
Ansprechpartner Rose Beermann
Telefon +49 (0)176 – 20727115
E-Mail rosebeermann@gmx.de
Website http://rosebeermann.de/
Informationen zur Inszenierung
Titel der Inszenierung My Body is the Field for Tomorrow`s Battles
Von (Autor/Komponist) Rose Beermann
Genre Tanz / Performance
Altersangaben ohne Altersbeschränkung
Premiere 10.11.2016
Dauer 1 Stunde
Zuschauerbegrenzung Grundsätzlich keine Einschränkung. Wenn ja nur wg. Sichtbarkeit (es finden Szenen am vorderen Bühnenrand auf dem Boden statt).
Kurzbeschreibung Angesichts des Weltgeschehens erscheint es paradox, dass sich ein Rückzug auf und in den Körper vollzieht. Als letztes Gebiet, das noch beherrschbar scheint, wird der Körper zum Schlachtfeld für die uns umgebenden Konflikte. Er wird geformt und gestaltet, zur ultimativen Waffe. Übermenschliche Stärke ist nur eine der zu trainierenden Fähigkeiten, um das Kommende zu überleben. Aktuelle Fitness-Bewegungen kombinieren unterschiedlichste Körperpraktiken, um nicht weniger als folgendes Ziel zu erreichen: Auf alles vorbereitet zu sein. Welche Zukunftsvisionen, Ideologien und Rollenbilder verstecken sich hinter diesem Anspruch? Eine Armee durchtrainierter Frauen, die bereit sind, ihre Körper einzusetzen, aber nicht genau wissen wofür, wird auf der Bühne um die Antwort auf diese Fragen kämpfen.
Video-Link Dokumentation: https://vimeo.com/198557763 (Passwort: battlefield)

Trailer: https://vimeo.com/205435496

Angaben zu den Künstlern
Inszenierung/Choreographie Rose Beermann
Sprache der Inszenierung englisch
Untertitel nein
Besetzung Lisen Ellard, Annegret Schalke, Melody Panosian, Lea Kieffer
Bühnenbild Arnita Jaunsubrena
Kostümbild Arnita Jaunsubrena
Musik Malu Peeters
Video / Lichtdesign o.ä. Dirk Lutz / Thomas Achtner
Dramaturgie Juli Reinartz
Theaterpädagogik
Weitere Anmerkungen
Technische Daten zur Inszenierung
Aufbauzeit (in Stunden) 6-8
Abbauzeit (in Stunden) 2 – 3
Bühnenmaße B/T/H [m] mindestens 10 / 10 / 3,5
Licht Gut ausgeleuchtetes Grundlicht (mind. 2 Reihen Front-, 1 Reihe Seiten- und Rücklicht) mit z.B. PARs oder PCs (gefiltert)

+ 1 Spot im vorderen Bühnenraum mit z.B. PC (gefiltert),

+ zusätzliche Reihe Seitenlicht (gefiltert),

+ 2 Prof. 50º auf Bodenstativen (gefiltert),

+ 1 PC (2 KW, gefiltert),

+ Zuschauer*innenlicht,

Farbfolien: LEE 201, LEE 202, LEE 156,

Frost: Rosco 100, Rosco 114, LEE 228 (Silk).

Ton -1 x Shure SM58 mit Stativ

– Eingänge: 2 x Stereo Kanäle; Ausgänge: mindestens 2 x Out LR (front + delay line) + Center Monitor,

– Tisch (2 x 1 Meter) auf der Tribüne für das Setup von: 2 Computern, MIDI-Controller, Tastatur

– Digitale Konsole (oder analoge Konsole + Grafik-Equalizer für alle Kanäle); NB Konsole sollte am selben Tisch sein wie der Rest des Setups von Computer und Controller/Tastatur

– PA-System mit Subwoofern

– 1 x Bildschirm + VGA Kabel

Video Beamer mit Shutter, der am vorderen Bühnenrand platziert und das im hinteren Bühnenraum aufgehängte Objekt komplett und ohne Ränder beleuchten.
Technische Besonderheiten Im Verlauf des Stücks werden ca. 300 kg Spielsand aus 40 – 50 Hochwasser-Plastiksäcken auf der Bühne ausgeschüttet. Der Sand wird nicht mitgebracht und muss vor Ort besorgt werden!

Ein Teil des Bühnenbilds besteht aus einem gewebten Objekt aus Gurtband mit einer Höhe von 3,5 und einer Breite von 4,5 Metern (B1), welches im hinteren Bühnenraum an einer zusätzlichen Pipe in einer Höhe von 3,5 Metern von der Decke gehängt wird.

Weiterhin werden Hazer benötigt.

Weitere Anmerkungen Es wird eine Garderobe für 4 Personen und Waschmaschine plus Trockner oder ein Garderobendienst benötigt.
Angaben zur Tourfähigkeit
Größe der Gastspiel-Gruppe Insgesamt 6 Personen: Künstlerische Leitung, 4 Performerinnen, Sounddesignerin
Besondere Anmerkungen Wir bringen keine*n Lichtdesigner*in mit und bräuchten eine Person vom Haus, die die Umsetzung unseres Lichtkonzepts vor Ort und die Betreuung der Proben und Aufführungen übernimmt.

Es wird weiterhin die Unterstützung von einer Person beim Vorbereiten / Aufbauen des Bühnenbilds für Proben und Aufführungen benötigt (ca. 2 Stunden pro Durchlauf / Aufführung).

My Body is the field for tomorrows battles
My Body is the field for tomorrows battles
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Gravitaphon

Informationen zur Gruppe / Theater
Name der Gruppe / Theater Grammel + Hochherz + Sagardía
Adresse Oberländer Ufer 190, 50968 Köln
Ansprechpartner Christian Grammel
Telefon +49 (0) 179 – 8310417
E-Mail dergrammel@gmx.net
Website www.dergrammel.de
Informationen zur Inszenierung
Titel der Inszenierung GRAVITAPHON
Von (Autor/Komponist) Grammel + Hochherz + Sagardía
Genre Performance/ Tanz (Zeitgenössische Musik)
Altersangaben ohne Altersangabe
Premiere 21.10.2016
Dauer ca. 1 Std.
Zuschauerbegrenzung ca. 170 (unverstärkt)
Kurzbeschreibung Auf die leere Bühnenfläche schieben, schleppen, wuchten zwei Männer eine riesige Kiste. Die Oberfläche des schwarzen Quaders glänzt im Scheinwerferlicht. Das schwere Objekt kippt langsam nach vorn. Ein leises Klingeln ertönt. Erst nur wie ein Glöckchen, dann stärker. Es kommt aus dem Inneren der Kiste. Je mehr sich das Objekt neigt, desto drängender wird das Geräusch.Plötzlich verstummt es und ein leises Rauschen hebt an, Sommerregen ergießt sich über den Raum. Die Kiste setzt ganz sacht auf.Groß wie ein Schrank, schwer wie ein Mensch, feingliedrig wie ein Uhrwerk – das GRAVITAPHON. Ein neues Musikinstrument. Es ist nur mit enorm hohen Kraftaufwand zu spielen. Neigungswinkel, Kippbewegungen und Rotationsgrade sind die Parameter, die darüber bestimmen, welcher akustische Klang zu hören sein wird.GRAVITAPHON ist die Entwicklung einer Partitur, die der Spielweise des Instruments gerecht wird und direkt auf dessen Oberfläche, auf dem Boden, im Raum aufgetragen wird. GRAVITAPHON ist die Entwicklung einer Spielweise, einer Mischung aus Kraft, Choreografie und Handwerk. Körperliche Erschöpfung ist ein zentraler Bestandteil der Komposition und das Instrument bleibt immer unberechenbar…
Video-Link Trailer: https://vimeo.com/191259611Komplettes Projekt: https://www.youtube.com/watch?v=K_-rd_yn8Nc&feature=youtu.be&app=desktop
Angaben zu den Künstlern
Inszenierung/Choreographie Christian Grammel
Sprache der Inszenierung weitgehend ohne Sprache
Untertitel nein
Besetzung Sagardía, Natalie Thomas
Bühnenbild
Kostümbild
Musik Sagardía
Video / Lichtdesign o.ä. Christian Grammel
Dramaturgie
Theaterpädagogik
Weitere Anmerkungen Choreographische Beratung: Slava GepnerInstrument (Bau und Konzeption): Olaf HochherzTechnische Konstruktion: Matthias Geoffrey
Technische Daten zur Inszenierung
Aufbauzeit (in Stunden) Abhängig von Konfiguration Grundraum (s.u.)
Abbauzeit (in Stunden) Abhängig von Konfiguration Grundraum (s.u.)
Bühnenmaße B/T/H [m] 10 / 10 / 3,5
Licht ca. 30 Apparate (4 Profiler, 18 Stufenlinsen, 8 Pars mit Bodenstativ oder LED-Bars) / 25 Stimmungen
Ton Einfache PA mit Zuspielmöglichkeit von eigenem Laptop.
Video
Technische Besonderheiten leere Bühnenfläche,weißer Tanzteppich,schwarz ausgehängter Raum,normale Frontalbestuhlung (Podesterie)
Weitere Anmerkungen Es ist eine Ablaufprobe im Originalraum mind. 6 Stunden vor der Vorstellung oder am Vortag zu ermöglichen.
Angaben zur Tourfähigkeit
Größe der Gastspiel-Gruppe 2 Performer,1 Regie und Abendspielleitung,1 Licht-Techniker (nach Möglichkeit)
Besondere Anmerkungen Foto: Thomas Puschmann
Foto: Thomas Puschmann
Foto: Thomas Puschmann
Allgemein

AtomHeartMother

Informationen zur Gruppe / Theater
Name der Gruppe / Theater bodytalk
Adresse Hoher Heckenweg 245, 48157 Münster
Ansprechpartner Rolf Baumgart
Telefon +49 (0) 171 – 1981 845
E-Mail bodytalk.tanz@gmail.com
Website www.bodytalkonline.de
Informationen zur Inszenierung
Titel der Inszenierung AtomHeartMother
Von (Autor/Komponist) bodytalk – Yoshiko Waki und Rolf Baumgart
Genre Tanztheater mit Live-Musik
Altersangaben 12 +
Premiere 17.06.2016
Dauer ca. 1 Std.
Zuschauerbegrenzung keine
Kurzbeschreibung Ist Fukushima das Paradies? Dort leben verwilderte Kühe frei vom ökonomischen Verwertungsprozess – und sie wissen es nicht einmal. Werden wir wie sie, werden wir alle Kuhzilla?„Wenn ich an meine Heimat denke, dann denke ich an Mother, Heart und Atom“, sagt Yoshiko Waki, „Japan ist die Darkside of the Moo.“Fukushima ist Hotspot des Dark-Tourismus. Werden die Touristen durch die Strahlung angezogen? Auch Dunkelheit verbreitet sich mit Lichtgeschwindigkeit.

In AtomHeartMother stehen wie vor einem großen Dilemma: Einerseits wird propagiert, Lebensmittel der Region zu bevorzugen, andererseits gibt es dort, naja, Probleme … mit der wohl vegansten Energietechnologie überhaupt.

In der Aufführung wird das Publikum mit regionalen

Spezialitäten japanischer Kochkunst verköstigt und erlebt eine Live-Schaltung nach Fukushima incl. Licht-Transfer von dort direkt auf die Gastspiel-Bühne: Dann sehen wir den Tunnel am

Ende des Lichts. It’s safe!

Video-Link Teaser https://vimeo.com/169517060Trailer https://vimeo.com/172332196
Angaben zu den Künstlern
Inszenierung/Choreographie Yoshiko Waki und Rolf Baumgart
Sprache der Inszenierung Deutsch, Englisch, etwas Japanisch
Untertitel nein
Besetzung von / mit Charlotte Goesaert, Eiji Takeda, Emi Tetsuda, Kaoru Norimatsu, Seung Hwan Lee, Lukas Zerbst, Carlos Alberto Szappanos
Bühnenbild Hannah C. Landes
Kostümbild Hannah C. Landes
Musik Live-Musik
Video / Lichtdesign o.ä. Thomas Achtner
Dramaturgie Ensemble
Theaterpädagogik Live durch Ensemble
Weitere Anmerkungen Koproduktion von bodytalk mit futome performance (Japan), LOFFT.Leipzig, Theater im Pumpenhaus, Münster.Nominiert für den Kölner Tanztheaterpreis.
Technische Daten zur Inszenierung
Aufbauzeit (in Stunden) 6 Stunden inkl. Licht (Parallelaufbau Bühne, Ton, Licht, 4 Techniker)
Abbauzeit (in Stunden) 0,5 Stunden mit vier Bühnentechnikern / -helfern
Bühnenmaße B/T/H [m] ab 9 / 9 / 3
Licht s. Technical Rider
Ton Live-Musik, 2 Handsender-Mikros, Drum-Set, E-Gitarre, Synthie
Video Live-Schaltung nach Fukushima (Beamer + Projektionsfläche)
Technische Besonderheiten Technical Rider vorhanden
Weitere Anmerkungen Ab ca. 1/2 Stunde vor Vorstellung wird auf der Bühne gekocht.
Angaben zur Tourfähigkeit
Größe der Gastspiel-Gruppe 7 DarstellerInnen, 2 Regie/Choreografie, 1 Produktion, 1 Assistenz,1 Lichtdesigner
Besondere Anmerkungen Presseauswahl:Wieder zettelt bodytalk eine kraftvolle Performance mit Live-Musik, Publikumsbeteiligung undeinem Chaos aus Leibern und Worten an, in dem keine Langeweile aufkommt. Keine Gruppesteuert derzeit so konsequent und verspielt zugleich auf politische Themen zu. Nachdem sie

uns das Flüchtlingsdilemma prophezeit hatten, bevor es sich in der Realität ereignete, […] verabreicht bodytalk wieder einmal eine Vitalitätsspritze, die uns genauer auf den Zustand unserer Welt schauen lässt. Kölnische Rundschau, 2.7.16

SUPER-GAU IN POST-PUNK · Ästhetisches Delirium und politische Positionierung: Die neue Produktion von „Bodytalk“ aus Köln „AtomHeartMother“ feiert im Leipziger Lofft Premiere Fukushima Mon Amour: Herausgefallen aus der höllischen Verwertungsrotation des Kapitalismus, wird die nuklear verseuchte Landschaft zur paradiesischen Enklave. […] Eine Choreografie zwischen ästhetischem Delirium und politischer Positionierung. Und eine Kreativallianz von Bodytalk mit der japanischen Performance-Gruppe „Futome“, die unter der Ägide Yoshiko Wakis und Rolf Baumgarts gesellschaftlichen Wahnwitz in passend wahnwitzige Kunst transformieren.

tanznetz, 22.6.16

Was bodytalk-Choreografin Yoshiko Waki da in Bewegung setzt, ist eine Spirale des IdeenÜberschusses. […] In der Umsetzung ist das von imponierender Selbstverausgabung […] ungeheuer suggestiv und irritierend beängstigend. Leipziger Volkszeitung, 20.6.16

Mit ihrem neuen Stück „AtomHeartMother“ treffen die Stadtstreicher von bodytalk wieder einmal treffsicher ins Schwarze. Und getreu ihrer künstlerischen Devise inhaltlicher Authentizität haben sie ihre Kerntruppe wiederum verstärkt, diesmal um die japanische Performance-Gruppe Futome […] Bodytalk und Futome ergänzen sich auf der Bühne großartig, es scheint als wären beide aus dem gleichen Holz geschnitzt. Sie sind laut, sie sind frech, drastisch und feinsinnig zugleich und verfügen über eine gehörige Portion Humor. […] Das Stück gibt keine Antworten, aber Fragen ergeben sich danach viele. Das ist gut so. tanzweb, 25.6.16

Der Abend begann sehr freundlich und höflich. Jeder Zuschauer wurde beim Eingang begrüßt und bekam Papiertücher überreicht. Daraus bastelte das Publikum später eine „Teru teru

Bozu“-Puppe. Nach japanischen Brauch sagt man ihr magische Kräfte nach, die das Wetter beeinflussen. Die Puppen endeten mit abgehaktem Kopf im Kochtopf. Eines von vielen starken

Bildern dieses Tanztheaters. Für die Zuschauer in den vorderen Reihen gab es Suppe und Sushi. „It’s safe“, wurde versichert, auch wenn die Zutaten aus Fukushima importiert seien. Spätestens in der Folgeszene, wo eine Tänzerin verschlungenen Reis in einen Mixbecher zurückwürgt, verging den Zuschauern wieder der Appetit. Münstersche Zeitung, 24.10.16

Charlotte Goesaert, Eiyi Takeda, Emi Tetsuda, Kaoru Norimatsu und Seung Hwan Lee tanzten bis zur Schmerzgrenze. Sie interagierten mit dem Publikum auf japanisch, deutsch, flämisch,

durch Mimik und Gestik. Mit einem Lichttunnel bezogen sie auch die ersten Zuschauerreihen direkt ins Bühnengeschehen ein – wie einen Sog in eine andere Sphäre. Es war ein Abend, der mit seiner Erinnerung an Fukushima verstörte und aufrüttelte. Westfälische Nachr., 24.10.16

Plötzlich bin ich Fessenheim. Auf die Spielfläche geholt symbolisiere ich mit einer Mülltüte in den Händen das Kernkraftwerk. Bühnennebel kriecht aus dem Plastikbalg. Ich bin nicht allein,

wir zusammen sind alle benebelt. Als sich nach 70 Minuten der „AtomHeartMother“ Dunst lichtet, bleibt ein beseeltes verstrahltes Publikum zurück.“ Kreuzer, 1.10.16

Gastspielkatalog AtomHeartMother
Gastspielkatalog AtomHeartMother
Allgemein

Paradies – Europa – FIGURO – Theater mit Puppen

Informationen zur Gruppe / Theater
Name der Gruppe / Theater FIGURO – Theater mit Puppen
Adresse Bauerndorf 1, 04838 Zschepplin
Ansprechpartner Alexej Vancl
Telefon 034242-50590
E-Mail alexej@figuro-theater.de
Website www.figuro-theater.de
Informationen zur Inszenierung
Titel der Inszenierung Paradies – Europa
Von (Autor/Komponist) Alexej Vancl
Genre Figurenspiel
Altersangaben 16+
Premiere 09.03.2016
Dauer 1½ Std. mit Pause
Zuschauerbegrenzung 200
Kurzbeschreibung Wer ist Europa? Diese Frage stellt sich Alexej Vancl in seiner schwarzen Komödie »Paradies – Europa«. Die Figurentheater-Satire mit lebensgroßen Puppen richtet sich an erwachsene Zuschauer und behandelt auf eine ironisch-sarkastische Art einige Missverständnisse unseres politischen Alltags, indem sie sich einen Einblick in den Kosmos der Tyrannei erlaubt.Handlung:
Der letzte russische Zar entflieht seiner Erschießung und landet in einer Kneipe, wo er einen deutschen Führer und einenafrikanischen Menschenfresser kennenlernt. Trotz vieler Unterschiede verstehen sie sich gut, denn alle drei haben ein gemeinsames Ziel: Sie wollen Europa. Aber — für wen wird sich Europa entscheiden?
Video-Link Teil 1: www.youtube.com/watch?v=i2ENe4aH-IA Teil 2: www.youtube.com/watch?v=vO2MvNdEqxk
Angaben zu den Künstlern
Inszenierung/Choreographie Inda Buschmann
Sprache der Inszenierung deutsch
Untertitel nein
Besetzung Alexej Vancl
Bühnenbild Alexej Vancl
Kostümbild Alexej Vancl
Musik Sebastian Flaig
Video / Lichtdesign o.ä. Inda Buschmann
Dramaturgie
Theaterpädagogik
Weitere Anmerkungen
Technische Daten zur Inszenierung
Aufbauzeit (in Stunden) 8
Abbauzeit (in Stunden) 2
Bühnenmaße B/T/H [m] 6 / 5 / 3 (Black-Box)
Licht Wir brauchen 16x FL, 6x PAR oder FL, entsprechende Dimmer, Steuerpult etc.Filter 5×201, 2×202, 2×203.
Ton Toneinspielung bringen wir auf CD oder MP3, vorausgesetzt werden PA, Monitor auf der Bühne, Kopfmikro nur bei schlechter Akustik
Video Beamer und Computer werden mitgebracht. Audio-Anschluss an die Boxen notwendig.
Technische Besonderheiten Eine herkömmliche und eine vom Technikerpult steuerbare Steckdose auf der Bühne (für ein Elektromagnet)
Weitere Anmerkungen Wir brauchen einen Techniker; Vorhang wäre vom Vorteil. 4 Kulissengewichte falls vorhanden. Schwarzer Teppich (ganze Bühne), falls vorhanden.
Angaben zur Tourfähigkeit
Größe der Gastspiel-Gruppe 2 (Spieler, Inspizient)
Besondere Anmerkungen
Foto: http://www.figuro-theater.de/stuecke/europa/bilder
Foto: http://www.figuro-theater.de/stuecke/europa/bilder