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Über den Landesverband

Ihr seid ein professionelles Freies Ensemble oder Produktionsteam aus Sachsen und arbeitet im Bereich der Darstellenden Künste? Dann werdet Mitglied in Eurem Landesverband! Der Landesverband braucht Euch, um mit einem möglichst machtvollen Mandat Eure Interessen gegenüber der Politik und Verwaltung durchzusetzen. Der Landesverband braucht Eure Impulse, Fragen, Ideen. Andererseits könnt Ihr als Freie Theatermacher*innen, Tanzschaffende und Performer*innen von der Arbeit des Landesverbandes profitieren:

-Nach langem Ringen haben wir durchgesetzt, dass landesweit die Fördermittelgeber und ein großer Teil der Veranstalter mit den von uns geforderten Honoraruntergrenzen (HUG) arbeiten.

-Die mittlerweile seit 2017 bestehende Gastspielförderung der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen geht auf die Initiative des Landesverbandes zurück.

-Das Landesbüro Darstellende Künste Sachsen (ab sofort: Servicestelle Freie Szene Sachsen) ist auf Betreiben des Landesverbandes entstanden und bietet Beratungen, Workshops, Weiterbildungen und vieles mehr.

Die Mitgliedschaft könnt Ihr direkt beantragen unter http://freie-theater-sachsen.de/verband/

Wir freuen uns auf Euch und Eure Beteiligung!

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Veranstaltungsreihe „Beratung und Qualifizierung“, 1. Informationsschrift für Expert/innen

In dem neuen Programm „Beratung und Qualifizierung“ des Performing Arts Programm Berlin finden in Zusammenarbeit mit Rechtsanwältin Sonja Laaser regelmäßig Veranstaltungen für Expert/innen der freien Theaterszene statt. Schwerpunkte bilden rechtliche Themen wie Selbständigkeit und Unselbständigkeit, Erstellung, Kündigung und Bruch von Verträgen oder Urheberrecht.

Das Programm bietet Informationsveranstaltungen an und veröffentlicht Informationszeitschriften zu den Themenkompexen. Ab Herbst 2017 werden weiterhin kommentierte Mustergastspielverträge zur Verfügung gestellt.

Die Veranstaltungstermine finden sich unter folgendem Link.

Die Informationsschrift zum Thema „Vertragsverhältnisse rechtssicher gestalten“ kann hier heruntergeladen werden.

Zu beachten gilt: Die Inhalte der Informationsschriften ersetzen keine Rechtsberatung. Es wird von einer ungeprüften Übernahme der Vertragsbestandteile abgeraten. Die Informationsschriften sollen die für die freie Szene rechtlich relevanten Themenkomplexe lediglich beleuchten und über die aktuelle Rechtslage informieren. Die Vertragsbausteine müssen individuell auf den Einzelfall angepasst werden, die Haftung wird bei Übernahme der Vertragsbestandteile ausgeschlossen.
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Start des Förderinstruments TANZPAKT Stadt-Land-Bund im Juni 2017

Als Resultat der gemeinsamen Initiative von tanzfördernden Kommunen, Bundesländern und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Exzellenzförderung im Tanz wurde ein neues Förderinstrument mit einem Gesamtvolumen von ca. 10,5 Mio. € beschlossen.

Das Förderprogramm TANZPAKT Stadt-Land-Bund setzt sich zum Ziel, Projekte zur Weiterentwickung und Stärkung der Kunstform Tanz auf nationaler Ebene zu realisieren. Es ist eine mehrjährige Projektförderung geplant, deren Finanzierung sich durch Bund, Kommunen, Länder und ggf. weiteren Förderern im Matchfunding zusammensetzt.

TANZPAKT Stadt-Land-Bund richtet sich gezielt an etablierte Ensembles und KünstlerInnen, Institutionen mit national innovativen und herausragenden Entwicklungskonzepten sowie an Produktionsstrukturen mit internationaler Ausstrahlung.

Träger des Förderfonds sind der Dachverband Tanz Deutschland und die DIEHL+RITTER gUG. Der Dachverband Tanz Deutschland ist verantwortlich für den kulturpolitischen Prozess. Die Konzeption, Ausformung und Durchführung obliegt der DIEHL+RITTER gUG.

Eine Informationsveranstaltung ist für Mittwoch, den 14. Juni 2017 von 10:30 bis 17:00 Uhr in Berlin, Kunstquartier Bethanien (Mariannenplatz 2, 10997 Berlin) geplant. Regionale Informationsveranstaltungen finden am 30. Juni in Leipzig, am 04. Juli in Köln und am 13. Juli in Mannheim in  statt. Weitere Termine sind in Planung.

Der Einsendeschluss der 1. Förderrunde ist der  15. November 2017. Frühestmöglicher Projektbeginn ist März 2018, Projektende bis spätestens Oktober 2021.

Der Bewerbungsschluss der zweiten Förderrunde ist für Anfang 2019 geplant.

Anmeldungsformulare für Informationsveranstaltungen, Antragsformalien sowie weiterführende Informationen stehen auf www.tanzpakt.de zur Verfügung.

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Weiterbildung Projektmanagement in Dresden

Kulturelle und künstlerische Projekte sind oft durch knappe Ressourcen, unvorhersehbare Probleme und eng gesteckte Zeitpläne gekennzeichnet. Mit einem effizienten Projektmanagement können Kulturschaffende diese Herausforderungen erkennen und Projekte zielorientiert und erfolgreich durchführen.

In der Weiterbildung Projektmanagement befähigt Martin Zepter die TeilnehmerInnen, konkrete Ideen, Initiativen und geplante Projekte aus organisatorischer Sicht auf potentielle Schwachstellen zu überprüfen sowie Möglichkeiten zu finden, diese zu überwinden.

Zentrale Inhalte der Weiterbildung sind dabei die Initiierung, Planung, Steuerung und Kontrolle von projektbezogenen Tätigkeiten. Die Strukturierung des Projektes in konkrete Teilaufgaben und Meilensteine sowie die Definition von klaren Verantwortlichkeiten durch den Projektstrukturplan sind ebenso Bestandteile des Coachings wie die detaillierte Zeitplanung über alle Projektphasen hinweg.

Termin: Mittwoch, 17.05.2017,  9:30 Uhr bis 16:30 Uhr

Ort: Stadtteilhaus Dresden – Äußere Neustadt e.V., Prießnitzstraße 18, 01099 Dresden

Beitrag: 20,00 € für Mitglieder des LFTS, 50,00 € für Nicht-Mitglieder

Anmeldung: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine verbindliche Anmeldung bis 5. Mai 2017 ist per E-Mail möglich an gutheil@landesbuero-sachsen.de.

Kursleiter: Martin Zepter. Seine akademische Ausbildung umfasste das Studium der Anglistik, Germanistik und Philosophie, Szenischen Künste und Theaterregie. Schwerpunkte seiner Arbeit sind Dokumentartheater, interaktive Performance und soziokulturelle Großprojekte. Seit 2003 ist er für das eigens gegründete Künstlerkollektiv theatrale subversion als Performer, Dramaturg, Produzent und Regisseur tätig. In der Zeit von 2005 bis 2010 agierte er als geschäftsführender Vorstand für das Theaterhaus Hildesheim e.V. Von 2008 bis 2009 war er verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit des Theater- und Performancefestivals transeuropa sowie Lehrbeauftragter an der Uni Hildesheim.

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Gastspielförderung für freie Künstler in Sachsen

Nach vielen Jahren der kulturpolitischen Überzeugungsarbeit haben wir es nun endlich geschafft: Die Kulturstiftung des Freistaates hat ein Programm zur Gastspielförderung in Sachsen aufgelegt. Hierfür stehen ab sofort jährlich 120.000 Euro zur Verfügung.

Von nun an sind freie Künstler und Gruppen, die ihre bestehenden Theater- und Tanzproduktionen in Sachsen, Deutschland und Europa aufführen möchten, herzlich eingeladen, sich zu bewerben. Die Zuwendung umfasst eine Honorarpauschale in Höhe von 200 Euro pro Person pro Aufführung. Zusätzlich wird eine eine Unkostenpauschale in Höhe von 200 Euro pro Gastspielaufführung gewährt.

Damit können Veranstalter und Künstler das finanzielle Risiko für eine Veranstaltung gemeinsam leichter schultern. Wir sehen die große Chance, dass die vielen sächsischen Produktionen mehr Aufführungsmöglichkeiten bekommen. Um dies weiter zu unterstützen, arbeiten wir derzeit an einem Online-Gastspielkatalog und werden besonders mit den vielen kleinen Bühnen des Landes das Gespräch suchen, um ihnen das neue Förderprogramm vorzustellen.

Weiterführende Informationen zum Förderprogramm sowie Antragsformulare können auf der auf der Website des KdFS heruntergeladen werden.

Bitte bewerbt Euch zahlreich und nutzt Eure Chance, Eure Stücke nicht nur in sächsischen Metropolen, sondern auf den zahlreichen Bühnen im ländlichen Raum und kleineren Städten zu präsentieren.

Wir wünschen Euch viel Erfolg!

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Aktualisierte Empfehlung zur Honoraruntergrenze, Anpassung der Kalkulationshilfe

Im Zuge der Aktualisierung des NV Bühne zum 01. Januar 2017 empfiehlt die Delegiertenversammlung des Bundesverbands Darstellende Künste eine Honoraruntergrenze von monatlich 2.300€ für Berufsgruppen mit KSK-Versicherungspflicht sowie von 2.660€ pro Monat für nicht KSK-pflichtige Berufsgruppen.

Auch der Landesverband der Freien Theater in Sachsen beschäftigte sich erneut mit der Honoraruntergrenze sowie der Kalkulationshilfe für sächsische Tanz- und Theaterschaffende. Die aktualisierte Berechnungshilfe zur Honoraruntergrenze kann hier eingesehen werden.

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Verbesserung der Krankenversicherung für Solo-Selbstständige

Der Bundesrat stimmte dem verbesserten Krankenversicherungsschutz für Solo-Selbstständige gemäß Sozialgesetzbuch V zu. Demnach soll zukünftig eine Lücke im sozialen System geschlossen und die Bemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung für Solo-Selbstständige gesenkt werden.

Dies geht auf eine Initiative der Länder Brandenburg, Berlin und Thüringen (TOP 99) zurück. Bereits seit 2009 existiert eine Versicherungspflicht. Innerhalb Deutschlands sind aktuell 2,16 Millionen Selbstständige in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert. 600.000 Personen mit einem Jahreseinkommen von unter 9.500 Euro (787 Euro monatlich), darunter 82 % Solo-Selbstständige, sind als Geringverdiener zu werten. Der jüngste Beschluss greift die Problemstellung einer im Vergleich zum Einkommen zu hohen Beitragslast auf, durch die sich viele Solo-Selbstständige eine wirksame soziale Absicherung oder eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben nicht leisten können. Durchschnittlich müssen 46,5 % des Einkommens für die gesetzliche Krankenversicherung aufgewendet werden.

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Theaterpreis des Bundes wird erneut ausgeschrieben

Auch im Jahr 2017 wird der Theaterpreis des Bundes von der Bundesregierung für Kultur und Medien in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Bundesrepublik Deutschland des Internationalen Theaterinstituts e.V. (ITI) verliehen. Mit diesem Preis soll insbesondere die Arbeit von öffentlich geförderten kleinen und mittleren Theater gewürdigt werden.

Die Bewerbungsfrist endet am 20. März 2017. Der vollständige Ausschreibungstext und das Bewerbungsformular können auf den Webseiten des ITI eingesehen und heruntergeladen werden.

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Survival Kit für Künstler und Publizisten erschienen

Der Künstlerberater Stefan Kuntz fasste in seinem Buch „Survival Kit Basics“ die Grundlagen für die freiberufliche Tätigkeit als selbständige Künstler/in oder Publizist/in zusammen. Betrachtet werden sowohl rechtliche Aspekte (bspw. Wahl der Rechtsform, Grundlagen zu Verträgen, Urheberrecht etc.), steuerliche Fragestellungen als auch die Bereiche Förderung und Finanzierung sowie Versicherungen und soziale Absicherung. Die Inhalte der digitalen Version „Survival Kit digital plus“ enthalten zudem unter anderem Tipps zur Vermarktung, Bühnentechnik und Sicherheit und Musterverträge. „Survial Kit digital plus“ wird kontinuierlich erweitert.

Das Buch kann in der Print oder digitalen Version über die Website des Autors bezogen werden.

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Studie über aktuelle Förderstrukturen der freien Darstellenden Künste veröffentlicht

Der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) veröffentlichte die Studie „Aktuelle Förderstrukturen der freien Darstellenden Künste in Deutschland. Ergebnisse der Befragung von Kommunen und Ländern“.

Im Auftrag des BFDK untersuchte Ulrike Blumenreich vom Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft die regionale Förderlandschaft innerhalb Deutschlands und leitete daraus weiterführende Fragestellungen sowie Handlungsempfehlungen ab.

Die Studie ist über den Bundesverband kostenlos als PDF-Version oder im Print-Format gegen eine Schutzgebühr von 10 Euro erhältlich.

Im Mai 2017 werden die Inhalte und Ergebnisse der Studie im Rahmen eines Fachforums des Bundesverbands in Berlin sowohl mit Akteuren der freien Szene als auch der Kulturpolitik und Kulturverwaltung diskutiert.

 

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Bühnenversorgung: Freiwillige Versicherung für selbständige Künstler jetzt möglich

Laut Beschluss des Verwaltungsrates der Versorgungsanstalt der deutschen Bühnen können sich selbständige freie Bühnenkünstler/innen und professionell arbeitende Tanz- und Theaterschaffende ab 1. Januar 2017 freiwillig versichern lassen. Auch frühere Pflichtversicherte, welche eine Weiterversicherung versäumt haben, erhalten die Möglichkeit, wieder in die Bühnenversorgung einzutreten.

Nähere Informationen zur freiwilligen Versicherung finden sich auf der Website der Bayerischen Versorgungskammer sowie in dem verlinkten PDF.

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Freistaat Sachsen erhöht den Kulturhaushalt

Der Doppelhaushalt 2017/2018 des sächsischen Landtages stellt für die Bereiche Forschung, Wissenschaft sowie Kunst und Kultur rund 130 Millionen Euro zusätzlich bereit. Insgesamt steigt der Etat auf zwei Milliarden Euro jährlich, dies entspricht einer Steigerung von 7 Prozent im Vergleich zu dem Vorjahr. Der Kulturhaushalt beträgt im Jahr 2017 rund 213 Millionen Euro, im Jahr 2018 rund 216 Millionen Euro.

Gemäß einer Mitteilung von CDU und SPD stehen im Vergleich zu den Vorjahren zusätzlich 8 Mio. Euro als reine Kulturraummittel zur Verfügung. Darüber hinaus werden unter anderem mit einem Kultur-Investitionspaket, einer Erhöhung der Musikschulförderung, einer Gastspielförderung für freie Theatergruppen sowie einem Programm zur kulturellen Mobilität Maßnahmen zur Entlastung der Künstler, Kultureinrichtungen und Kulturräume geschaffen.

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Ursula-Cain-Preis geht in die zweite Runde

Mit Unterstützung der Sparkassen Versicherung Sachsen und dem Sächsischen Ministerium für Wissenschaft werden für die Tanzsaison 2016/2017 zwei bedeutende Preise verliehen. Der Ursula-Cain-Preis würdigt Arbeiten, die durch Innovation, hohe Qualität und herausragende Ästhetik bestechen. Der Ursula-Cain-Förderpreis soll insbesondere die Vielfalt und Qualität der freien Szene in Sachsen hervorheben. Vorschlagsberechtigt sind 15 Tanzeinrichtungen aus Sachsen. Die Gewinner werden von einer renommierten Fachjury ausgewählt. Die Preisverleihung wird im vierten Quartal 2017 stattfinden. Ausgerichtet und veranstaltet wird die Veranstaltung von dem Verein zur Förderung des Leipziger OFF Theaters e.V. (LOFFT).

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Förderprogramm Doppelpass Plus gestartet

Die Kulturstiftung des Bundes verlängerte das bestehende Programm Doppelpass bis zum Jahr 2021. Insgesamt stehen für den Fond Doppelpass Plus zusätzliche 5,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Das Förderprogramm  zielt darauf ab, Deutschlands freie Szenen sowie Tanz- und Theaterinstitutionen bei der Erprobung und Umsetzung von neuen, tourfähigen Formen der  Zusammenarbeit zu unterstützen und die künstlerische Produktion einschließlich dessen Austausch anzuregen. Doppelpass Plus ist offen für Koproduktionsnetzwerke aus drei gleichberechtigten Partnern. Dabei werden die bisherigen Tandems künftig um ein weiteres Theaterhaus erweitert.

Förderrichtlinien, Antragsformulare und weiterführende Informationen können auf der der Website der Kulturstiftung sowie dem Doppelpass Blog eingesehen werden. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 15. November 2017.

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Berechnungshilfe für die Honoraruntergrenze

Im Zuge einer Empfehlung des Bundesverbands Freie Darstellende Künste e.V. (BFDK) soll das Mindesthonorar für freiberufliche Tanz- und Theaterschaffende den Betrag von 2.150 EUR netto pro Monat nicht unterschreiten.

Als konkretes Instrument zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen professioneller Tanz- und Theaterschaffender veröffentlichte der Landesverband Sachsen darauf aufbauend Berechnungsmodelle zur Empfehlung einer Honoraruntergrenze für die freien darstellenden Künste. Diese Kalkulationshilfe berücksichtigt sowohl die vom BFDK vorgeschlagene Honoraruntergrenze als auch Erfahrungswerte anderer Branchen und kann sächsischen Freischaffenden im Tanz- und Theaterbereich bei der Berechnung ihres persönlichen Mindesthonorars behilflich sein.

*Nachtrag* Im Januar 2017 erfolgte eine Anpassung der Empfehlung auf monatlich 2.300€ für Berufsgruppen mit KSK-Versicherungspflicht sowie von 2.660€ pro Monat für nicht KSK-pflichtige Berufsgruppen.

Die aktualisierte Kalkulationshilfe zur Honoraruntergrenze kann hier eingesehen werden.

 

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Förderprogramm „Tanzland“ beschlossen

Der Fond für Gastspielkooperationen „Tanzland“, initiiert von der Kulturstiftung des Bundes in Trägerschaft des Dachverbands Tanz Deutschland e.V., fördert die Kooperation deutscher Tanzensembles mit Theaterhäusern ohne eigenes  Ensemble und der freien Szene. Zielstellungen des Förderprogramms liegen in der Ermöglichung von Gastspielen fester Ensembles an Gastspielhäusern kleinerer und mittlerer Städte sowie dem Ausbau und der Intensivierung der Gastspielpraxis und Kooperationen, die auch nach Auslaufen der Förderung weiter fortgeführt werden können.

Bis 2021 stehen für das Programm „Tanzland“ 2,35 Mio. Euro zur Verfügung. Förderrichtlinien sowie Antragsformulare (ab Mitte März 2017) und weitere Informationen können auf der Website der Kulturstiftung eingesehen werden.

 

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Deutscher Kulturrat e.V. wirft einen Blick auf Sachsens regionale Kulturpolitik

In der Themen-Rubrik „Landeskulturpolitik“ betrachtet der Deutsche Kulturrat e.V. regelmäßig die aktuelle Kulturpolitik in den 16 Bundesländern Deutschlands. Autor Sven Scherz-Schade setzt sich mit den Vor- und Nachteilen des Kulturraumgesetzes auseinander  und beleuchtet gemeinsam mit Franz Sodann, kulturpolitischer Sprecher der Linken im sächsischen Landtag, und Aline Fiedler, Sprecherin für Wissenschaft, Kultur und Medien der CDU-Fraktion,  die spezifischen kulturpolitische Herausforderungen Sachsens.

Der Online-Beitrag kann hier eingesehen werden und erschien vorab in Politik & Kultur 4/16.

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Tanzkongress 2016 vom 16.-.19. Juni in Hannover

Bereits zum vierten mal fördert die Kulturstiftung des Bundes den internationalen Tanzkongress. Der Tanzkongress findet regelmäßig alle drei Jahre an wechselnden Orten in Deutschland statt – aktuell gastiert die Veranstaltung vom 16. bis 19. Juni 2016 in Hannover. Der Kongress bewährte sich in den vergangenen Jahren als publikumswirksames Festival, internationale Leistungsschau, interdisziplinäre Forschungsstätte sowie als Ideenwettbewerb und Koproduktionsmarkt und wird durch zahlreiche rennomierte KünstlerInnen begleitet. Thematischer Fokus stellt in diesem Jahr die Beschäftigung mit dem Phänomen der Zeitgenossenschaft dar.

Das vollständige Programm bzw. das Programmheft findet sich auf der Website des Tanzkongresses. Die Dokumentation der Veranstaltung kann unter folgendem Link eingesehen werden.

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Analyse der Freien Darstellenden Künste in Deutschland 2014 erschienen

Bereits zum zweiten Mal befragte der Bundesverband Freier Theater e. V. die gemeldeten Mitglieder der Landesverbände über deren organisatorische, strukturelle und finanzielle Strukturen. Nun wurden die Ergebnisse dieser Sozialerhebung veröffentlicht. „Freie Darstellende Künste in Deutschland 2014. Daten und Analysen“ betrachtet sowohl Anzahl, Standorte und Organisation und Ausrichtung der Freien Theater in Deutschland, geht näher auf Zielgruppen und Zuschauerzahlen ein, beleuchtet deren Finanzierung und zeigt Trends und Entwicklungen für die freie Szene auf.

Insgesamt nahmen mehr als 500 freien Tanz­- und Theaterschaffenden in Deutschland teil.

„Freie Darstellende Künste in Deutschland 2014. Daten und Analysen“ kann unter diesem Link kostenfrei eingesehen werden.

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Stellenausschreibungen Landesbüro Darstellende Künste

Mit dem Landesbüro Darstellende Künste schaffen der Landesverband der Freien Theater Sachsen e.V. (LFTS) und der Landesverband Amateurtheater Sachsen e.V. (LATS) eine gemeinsame Service- und Schnittstelle für die Darstellende Kunst in Sachsen. Es vertritt die Akteure und vermittelt zu Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Bildung und übernimmt die politische Interessenvertretung der Verbände. Dem Landesbüro obliegt die Planung und Durchfü̈hrung von Programmen und Projekten der beiden Landesverbände inklusive deren finanzieller Abwicklung. Es realisiert die dafür notwendige Öffentlichkeitsarbeit, organisiert Weiterbildungsangebote und ist künftig das Zentrum für Aktivitäten im Bereich kulturelle Bildung.

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sind dafür drei Stellen zu besetzen:

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit den einschlägigen Unterlagen bis 22. Januar 2016 ausschließlich per E-Mail an: info@landesbuero-sachsen.de. Bitte fassen Sie Ihre Unterlagen in einem PDF-Dokument zusammen (max. 3MB).

Die Bewerbungsgespräche finden am 28. Januar 2016 in Leipzig und am 29. Januar 2016 in Dresden statt.

Ansprechpartner für Rückfragen:
Susann Schreiber, Landesverband Amateurtheater Sachsen e.V.
E-Mail: susann.schreiber@amateurtheater-sachsen.de

Dirk Förster, Landesverband Freie Theater Sachsen e.V.
E-Mail: foerster@lofft.de

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Landesbüro Darstellende Künste in Gründung

Das Landesbüro Darstellende Künste Sachsen soll seine Arbeit als zentrale Service- und Schnittstelle für die Branche zu Beginn des kommenden Jahres  in Dresden aufnehmen.

Angeregt durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst wird es künftig die ehrenamtlichen Aktivitäten der Landesverbände Freie Theater in Sachsen (LFTS) und Amateurtheater Sachsen (LATS) unterstützen. Mit der Beauftragung eines externen Projektmanagements zum schnellen strukturellen Aufbau der Geschäftsstelle konnte Anfang Dezember ein weiterer wichtiger Schritt in diese Richtung getan werden.

Als gemeinsames Vorhaben der beiden Interessenvertretungen hat das Landesbüro  Darstellende Künste Sachsen die Aufgabe, die gesamte sächsische Szene durch kulturpolitische Lobbyarbeit, den Ausbau von Netzwerken und konkreten Angeboten (Beratungsleistungen, Weiterbildungen, Projekte) zu pflegen, zu fördern und weiter zu entwickeln.

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Empfehlung zur Honoraruntergrenze beschlossen

Der Bundesverband freie darstellende Künste e.V. (BUFT) hat im Oktober auf seinem Kongress in Hamburg eine Empfehlung zur Honoraruntergrenze für darstellende Künstler beschlossen. Demnach soll das Honorar für darstellende Künstler in öffentlich geförderten Projekten den Betrag von 2.150 EUR nicht unterschreiten. Der Landesverband Sachsen hat diese Initiative mit auf den Weg gebracht und erarbeitet derzeit eine Kalkulationshilfe, mit der die empfohlene Honoraruntergrenze konkret für die sächsischen Theater- und Tanzschaffenden wirksam werden kann.

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Integration von Flüchtlingen

Der Landesverband der Freien Theater ist Mitglied der IG Landeskulturverbände. Wir schliessen uns der Erklärung der Interessengemeinschaft Landeskulturverbände Sachsen zur Integration von Flüchtlingen an, die wir im Folgenden veröffentlichen:

Wir sprechen als Interessengemeinschaft Landeskulturverbände Sachsen für ein Kulturland mit reicher kultureller Substanz, das nicht zuletzt durch jahrhundertelange Migrationsprozesse entstanden ist. Vor allem stehen wir für eine Kulturgesellschaft, auch stellvertretend für jene, die sich für Menschen in Not einsetzen und einen Geist der Humanität und Solidarität leben.

Kulturschaffende, Kulturpolitiker und Kulturinstitutionen stellen sich die Frage, welche Herausforderungen die Integration von Flüchtlingen für ihre Arbeit mit sich bringen und welche Aufgaben sich vor den Perspektiven wachsender Einwanderung stellen. Wir erachten es als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, Begegnungen, Austausch und Dialog zu ermöglichen und darüber hinaus die Teilhabe von Flüchtlingen am
gesellschaftlichen Leben – im Sinne eines Gebens und Nehmens – zu ermöglichen.

Wir ermutigen alle Kulturschaffenden, auch vor dem Hintergrund unserer demokratischen Verfassung, sich mit der Kraft von Kunst und Kultur einzubringen und im Sinne eines weltoffenen und toleranten Klimas in Sachsen Flagge zu zeigen. Neben den Herausforderungen gilt es auch die Chancen von Zuwanderung für die eigene Gesellschaft klug und pragmatisch anzupacken. Damit aus Herausforderungen Chancen werden, treten wir dafür ein, dass Kulturpolitik als Gesellschaftspolitik fungiert. Dazu gehören kulturpolitische Diskussionen über Differenzen und Vielfalt in einer Einwanderungsgesellschaft. Dazu gehört auch, die Basis der sächsischen Kulturlandschaft in den Blick zu nehmen und das Potenzial breitenkulturellen Engagements genauso wie der freien Szenen zu nutzen. Denn Kultur ist auch Nachbarschaft, die eine Mensch-zu-Mensch-Begegnung ermöglicht und Teilhabe kreativ und unkompliziert vorleben kann.

Im Rahmen unserer Verbandsstrukturen werden wir uns mit aller Kraft dafür einsetzen, gegen menschenverachtende Einstellungen vorzugehen. Gemeinsam mit dem Kultursenat, der Kulturstiftung, der Staatsregierung, dem sächsischen Landtag, den Kulturräumen und vielen zivilgesellschaftlichen Akteuren treten wir für ein weltoffenes und tolerantes Sachsen ein.

Wir betrachten es als ein Gebot der Menschlichkeit, die genannten Herausforderungen anzunehmen, um den Chancen Raum und uns allen eine gemeinsame Perspektive zu geben.

IG Landeskulturverbände, 19. Oktober 2015

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Bundeskongress im Oktober 2015

Vom 15. – 17. Oktober 2015 veranstaltet der Bundesverband Freier Theater e. V. zu seinem 25jährigen Jubiläum den Fachkongress „vielfalt gestalten – frei und fair arbeiten“ in Hamburg auf Kampnagel.

Inhaltlich wird der Kongress über die zweieinhalb Tage in den vier Programmlinien „Theaterstrukturen der Zukunft“, „Zwischen Berufung und Beruf“, „Kulturelle Bildung“ und „Schlaglicht Europa“ die Weiterentwicklung der Theaterlandschaft in Deutschland thematisieren und verhandeln. Einen Beitrag zugesagt haben bis jetzt u. a. Prof. Wolfgang Engler (HS Ernst Busch Berlin), Prof. Axel Haunschild (Uni Hannover), Franziska Werner (sophiensale Berlin), Thomas Oberender (Berliner Festspiele), Prof. Jens Roselt (Uni Hildesheim), Dr. Stephanie Bauer (Bundesverband der Freien Berufe), Prof. Barbara Kisseler (Kultursenatorin Hamburg), Prof. Wolfgang Schneider (Uni Hildesheim) und Rüdiger Kruse (MdB) und viele andere.
Das aktuelle Programm und ReferentenInnen sowie die Anmeldemodalitäten findet Ihr unter www.kongress2015.freie-theater.de Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Euch in Hamburg begrüßen und mit Euch über die Zukunft der darstellenden Künste in Deutschland diskutieren können.

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Neuwahl des Vorstandes 2015

Bei der Mitgliederversammlung des Landesverbandes am 09.03.2015 in Chemnitz wurde ein neuer Vorstand gewählt. Dem Vorstand gehören an:

  • Wiebke Bickhardt, JuWie Dance Company, Dresden
  • Veronika Steinböck, Theater La Lune, Dresden
  • Jan Deicke, Mondschafs Lauschpalast, Nossen
  • Knut Geißler, Büro für Off-Theater Leipzig, Festival OFF Europa, Leipzig & Dresden
  • Dirk Förster, LOFFT – DAS THEATER, Leipzig
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Bericht vom Fachtag Freie Theater am 05.12.2014

Der Fachtag Freie Theater Sachsen wurde als Gemeinschaftsvorhaben der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und des Landesverbandes der Freien Theater in Sachsen e.V. umgesetzt und von LOFFT – DAS THEATER in Leipzig am 05. Dezember 2014 ausgerichtet.

Konzipiert als ein Arbeitstreffen für einen intensiven fachlichen Dialog, wurden virulente Schwerpunktthemen der Kulturschaffenden verhandelt: Welche Formen des freien Theaters gibt es überhaupt? In welchen Strukturen arbeiten freie Theaterschaffende? Wie können sie von ihrer freischaffenden Tätigkeit leben? Welche Kooperationsmöglichkeiten und Netzwerke werden genutzt? Wo steht freies Theater in Abgrenzung zum städtischen Theater? Wer ist das Publikum? Wie finanziert man sich? Und welche gesellschaftliche Relevanz hat freies Theater zum Beispiel in der Kinder- und Jugendarbeit?

Der Fachtag bot also jenen, die die freie Szene lebendig halten, die Möglichkeit sich auszutauschen und gemeinsam die vielgestaltigen Entwicklungen im freien Theater zu reflektieren. Mit Vertretern aus Kulturverwaltung und -politik waren darüber hinaus wichtige Partner anwesend, um Bilanz zu bisherigen Projekten zu ziehen. Fördermöglichkeiten konnten diskutiert und neue Kontakte geknüpft werden. Nicht zuletzt richtete sich der Fachtag auch an Kulturjournalisten und Theaterinteressierte, die die freie Theaterszene Sachsens näher kennen lernen wollten.

Angelehnt an den Fachtag Tanz sollte vor allem für die Theatermacher ein Forum geschaffen werden. Dementsprechend gliederte sich die Veranstaltung in ein kurzes Eröffnungspanel, das zur Bestandsaufnahme der aktuellen Situation diente. Im zweiten, größeren Teil wurden in Workshops praktische Erfahrungen ausgetauscht und Schwerpunktthemen an Beispielen diskutiert. Ziel war es hier, für bestimmte Fragen aus der freien Szene konkrete Lösungsansätze und damit Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.

Download: Dokumentation Fachtag Freie Theater als PDF

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LAB Circus N°2 / Theater Musik Party Nacht in Dresden / 04.10.2014

Der LAB CIRCUS öffnet die Tore zur zweiten
Performance Musik Party Nacht im morbid-poetischen Ambiente des LAB 15, vielen noch bekannt als DEREVO-Laboratorium.

Der LAB CIRCUS vereint Theater, Konzert, Party, Lounge und Szenetreff an einem Abend. In der zweiten Ausgabe langen wir kräftig zu, der Zuspruch zum Eröffnungsabend hat uns übermütig gemacht!


DIE THEATERPERFORMANCES:

„Songs For Bulgakow“ 
(Cie. Freaks und Fremde, JuWie Dance Company / feat. Vladimir Vaclavek)





special guests:
Cie. Zero En Conducta aus Barcelona
„Allegro ma non troppo“


 










„FREAKSHOW – The Best In Town“
Midnight-Show mit Cie. Freaks und Fremde



 

 

 

 

DIE BANDS:

MARMITAKO +++ DAS NASENORCHESTER +++ SØNDERLING +++ THE BEEZ

DIE DJs:

SAID SUR LA PLACE
THE MORODERS (Uncanny Valley)

FEUER, DARK ROOM, SURPRISES, FOOD AND DRINKS …

Wir freuen uns auf Euer Kommen, wir haben das LAB 15 für euch herausgeputzt. + + + Ein Abend, der auf wunderbare Weise Bühnenkunst und Party verschmilzt. + + + Eine russische Bildershow  aus Tanz, Objekten, Musik und Texten von Michail Bulgakow. + + + Vitale und charmante Publikumslieblinge aus Barcelona. +++ Freakshow + + + Musik zum Lauschen und Tanzen +++ Und schließlich kein Halten mehr auf dem Dancefloor + + + nicht zu vergessen: allerhand Überraschungen in dunklen Ecken und unter den Birken + + + Fürs leibliche Wohlergehen ist gesorgt!