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Deutsch

Gastspielkatalog

alle Altersklassen, bis 100 Zuschauer, bis 200 Zuschauer, bis 50 Zuschauer, Dauer, Dauer: 1 Stunde, deutsch, englisch, Erwachsene, Genre, Jugendliche & junge Erwachsene, keine Zuschauerbegrenzung, Kinder, mehrsprachig, ohne Untertitel, Performance, Sprache, Tanz, Untertitel, Zielgruppe, Zuschauerbegrenzung

The Stranger Question

Informationen zur Gruppe / Theater
Name der Gruppe / Theater TOASPERN (DE)+JACZEWSKA (PL)+HAMILTON (UK)+BETANCURTH (CO)
Adresse Binnengärtenstr. 16, 06749 Bitterfeld-Wolfen
Ansprechpartner Alma Toaspern
Telefon +49 (0)176 – 74556609
E-Mail atoaspern@t-online.de
Website www.almatoaspern.com
Informationen zur Inszenierung
Titel der Inszenierung The Stranger Question
Von (Autor/Komponist) TOASPERN (DE)+JACZEWSKA (PL)+HAMILTON (UK)+BETANCURTH (CO)
Genre Tanz/Performance
Altersangaben ohne Altersangabe
Premiere 18.08.2016
Dauer ca. 1 Std.
Zuschauerbegrenzung keine Zuschauerbeschränkung
Kurzbeschreibung HOSTI-PI-TILITY – ein Wortspiel aus hospitality (Gastfreundschaft) undhostility (Feindseligkeit) entspringt Derridas Begriff der “radikalen Gastfreundschaft” und ist Ausgangspunkt von THE STRANGER QUESTION.

Vier Künstler aus verschiedenen Ländern, schon lange in der Rolle des Fremden zu Hause, zielen darauf ab, sich anzufremden. Sie suchen nicht nach Gemeinsamkeiten, sondern fokussieren sich auf Arbeitsmethoden und Denkmuster des jeweils Anderen. Sie bieten keine Lösungen und suchen den Dissens.

Angesichts derzeitiger Diskussionen über die Grenzen der Gastfreundschaft wird das Machtverhältnis zwischen Gastgeber und Gast zur zentralen Frage. Ist radikale Gastfreundschaft überhaupt wünschenswert? In THE STRANGER QUESTION ist Andersartigkeit für alle Seiten spürbar.

Video-Link
Angaben zu den Künstlern
Inszenierung/Choreographie Alma Toaspern, Juan Betancurth, Kathryn Hamilton, Kinga Jaczewska
Sprache der Inszenierung mehrsprachig, Englisch, Deutsch
Untertitel nein
Besetzung Alma Toaspern, Juan Betancurth, Kathryn Hamilton, Kinga Jaczewska
Bühnenbild Juan Betancurth
Kostümbild Alma Toaspern, Kinga Jaczewska, Kathryn Hamilton
Musik Alma Toaspern, Kinga Jaczewska, Kathryn Hamilton
Video / Lichtdesign o.ä. Video: Alma Toaspern, Kinga Jaczewska, Kathryn Hamilton
Dramaturgie
Theaterpädagogik
Weitere Anmerkungen
Technische Daten zur Inszenierung
Aufbauzeit (in Stunden)
Abbauzeit (in Stunden)
Bühnenmaße B/T/H [m]
Licht keine speziellen Anforderungen
Ton Toneinspielung vom SoundpultLive-Videoübertragung ohne Ton(Skype) auf Leinwand auf der Bühne, Powerpointpräsentation auf die selbe Leinwand
Video
Technische Besonderheiten Stabile Internetverbindung, Leinwand, Beamer mit shutter und bestenfalls Fernbedienung
Weitere Anmerkungen
Angaben zur Tourfähigkeit
Größe der Gastspiel-Gruppe 3 Darsteller
Besondere Anmerkungen
Dauer: 1 Stunde, deutsch, englisch, Erwachsene, Jugendliche & junge Erwachsene, keine Zuschauerbegrenzung, Maße bis 10 * 10 * 3,5 Meter, mehrsprachig, Musik / Live-Musik, ohne Untertitel, Tanz, Untertitel

AtomHeartMother

Informationen zur Gruppe / Theater
Name der Gruppe / Theater bodytalk
Adresse Hoher Heckenweg 245, 48157 Münster
Ansprechpartner Rolf Baumgart
Telefon +49 (0) 171 – 1981 845
E-Mail bodytalk.tanz@gmail.com
Website www.bodytalkonline.de
Informationen zur Inszenierung
Titel der Inszenierung AtomHeartMother
Von (Autor/Komponist) bodytalk – Yoshiko Waki und Rolf Baumgart
Genre Tanztheater mit Live-Musik
Altersangaben 12 +
Premiere 17.06.2016
Dauer ca. 1 Std.
Zuschauerbegrenzung keine
Kurzbeschreibung Ist Fukushima das Paradies? Dort leben verwilderte Kühe frei vom ökonomischen Verwertungsprozess – und sie wissen es nicht einmal. Werden wir wie sie, werden wir alle Kuhzilla?„Wenn ich an meine Heimat denke, dann denke ich an Mother, Heart und Atom“, sagt Yoshiko Waki, „Japan ist die Darkside of the Moo.“Fukushima ist Hotspot des Dark-Tourismus. Werden die Touristen durch die Strahlung angezogen? Auch Dunkelheit verbreitet sich mit Lichtgeschwindigkeit.

In AtomHeartMother stehen wie vor einem großen Dilemma: Einerseits wird propagiert, Lebensmittel der Region zu bevorzugen, andererseits gibt es dort, naja, Probleme … mit der wohl vegansten Energietechnologie überhaupt.

In der Aufführung wird das Publikum mit regionalen

Spezialitäten japanischer Kochkunst verköstigt und erlebt eine Live-Schaltung nach Fukushima incl. Licht-Transfer von dort direkt auf die Gastspiel-Bühne: Dann sehen wir den Tunnel am

Ende des Lichts. It’s safe!

Video-Link Teaser https://vimeo.com/169517060Trailer https://vimeo.com/172332196
Angaben zu den Künstlern
Inszenierung/Choreographie Yoshiko Waki und Rolf Baumgart
Sprache der Inszenierung Deutsch, Englisch, etwas Japanisch
Untertitel nein
Besetzung von / mit Charlotte Goesaert, Eiji Takeda, Emi Tetsuda, Kaoru Norimatsu, Seung Hwan Lee, Lukas Zerbst, Carlos Alberto Szappanos
Bühnenbild Hannah C. Landes
Kostümbild Hannah C. Landes
Musik Live-Musik
Video / Lichtdesign o.ä. Thomas Achtner
Dramaturgie Ensemble
Theaterpädagogik Live durch Ensemble
Weitere Anmerkungen Koproduktion von bodytalk mit futome performance (Japan), LOFFT.Leipzig, Theater im Pumpenhaus, Münster.Nominiert für den Kölner Tanztheaterpreis.
Technische Daten zur Inszenierung
Aufbauzeit (in Stunden) 6 Stunden inkl. Licht (Parallelaufbau Bühne, Ton, Licht, 4 Techniker)
Abbauzeit (in Stunden) 0,5 Stunden mit vier Bühnentechnikern / -helfern
Bühnenmaße B/T/H [m] ab 9 / 9 / 3
Licht s. Technical Rider
Ton Live-Musik, 2 Handsender-Mikros, Drum-Set, E-Gitarre, Synthie
Video Live-Schaltung nach Fukushima (Beamer + Projektionsfläche)
Technische Besonderheiten Technical Rider vorhanden
Weitere Anmerkungen Ab ca. 1/2 Stunde vor Vorstellung wird auf der Bühne gekocht.
Angaben zur Tourfähigkeit
Größe der Gastspiel-Gruppe 7 DarstellerInnen, 2 Regie/Choreografie, 1 Produktion, 1 Assistenz,1 Lichtdesigner
Besondere Anmerkungen Presseauswahl:Wieder zettelt bodytalk eine kraftvolle Performance mit Live-Musik, Publikumsbeteiligung undeinem Chaos aus Leibern und Worten an, in dem keine Langeweile aufkommt. Keine Gruppesteuert derzeit so konsequent und verspielt zugleich auf politische Themen zu. Nachdem sie

uns das Flüchtlingsdilemma prophezeit hatten, bevor es sich in der Realität ereignete, […] verabreicht bodytalk wieder einmal eine Vitalitätsspritze, die uns genauer auf den Zustand unserer Welt schauen lässt. Kölnische Rundschau, 2.7.16

SUPER-GAU IN POST-PUNK · Ästhetisches Delirium und politische Positionierung: Die neue Produktion von „Bodytalk“ aus Köln „AtomHeartMother“ feiert im Leipziger Lofft Premiere Fukushima Mon Amour: Herausgefallen aus der höllischen Verwertungsrotation des Kapitalismus, wird die nuklear verseuchte Landschaft zur paradiesischen Enklave. […] Eine Choreografie zwischen ästhetischem Delirium und politischer Positionierung. Und eine Kreativallianz von Bodytalk mit der japanischen Performance-Gruppe „Futome“, die unter der Ägide Yoshiko Wakis und Rolf Baumgarts gesellschaftlichen Wahnwitz in passend wahnwitzige Kunst transformieren.

tanznetz, 22.6.16

Was bodytalk-Choreografin Yoshiko Waki da in Bewegung setzt, ist eine Spirale des IdeenÜberschusses. […] In der Umsetzung ist das von imponierender Selbstverausgabung […] ungeheuer suggestiv und irritierend beängstigend. Leipziger Volkszeitung, 20.6.16

Mit ihrem neuen Stück „AtomHeartMother“ treffen die Stadtstreicher von bodytalk wieder einmal treffsicher ins Schwarze. Und getreu ihrer künstlerischen Devise inhaltlicher Authentizität haben sie ihre Kerntruppe wiederum verstärkt, diesmal um die japanische Performance-Gruppe Futome […] Bodytalk und Futome ergänzen sich auf der Bühne großartig, es scheint als wären beide aus dem gleichen Holz geschnitzt. Sie sind laut, sie sind frech, drastisch und feinsinnig zugleich und verfügen über eine gehörige Portion Humor. […] Das Stück gibt keine Antworten, aber Fragen ergeben sich danach viele. Das ist gut so. tanzweb, 25.6.16

Der Abend begann sehr freundlich und höflich. Jeder Zuschauer wurde beim Eingang begrüßt und bekam Papiertücher überreicht. Daraus bastelte das Publikum später eine „Teru teru

Bozu“-Puppe. Nach japanischen Brauch sagt man ihr magische Kräfte nach, die das Wetter beeinflussen. Die Puppen endeten mit abgehaktem Kopf im Kochtopf. Eines von vielen starken

Bildern dieses Tanztheaters. Für die Zuschauer in den vorderen Reihen gab es Suppe und Sushi. „It’s safe“, wurde versichert, auch wenn die Zutaten aus Fukushima importiert seien. Spätestens in der Folgeszene, wo eine Tänzerin verschlungenen Reis in einen Mixbecher zurückwürgt, verging den Zuschauern wieder der Appetit. Münstersche Zeitung, 24.10.16

Charlotte Goesaert, Eiyi Takeda, Emi Tetsuda, Kaoru Norimatsu und Seung Hwan Lee tanzten bis zur Schmerzgrenze. Sie interagierten mit dem Publikum auf japanisch, deutsch, flämisch,

durch Mimik und Gestik. Mit einem Lichttunnel bezogen sie auch die ersten Zuschauerreihen direkt ins Bühnengeschehen ein – wie einen Sog in eine andere Sphäre. Es war ein Abend, der mit seiner Erinnerung an Fukushima verstörte und aufrüttelte. Westfälische Nachr., 24.10.16

Plötzlich bin ich Fessenheim. Auf die Spielfläche geholt symbolisiere ich mit einer Mülltüte in den Händen das Kernkraftwerk. Bühnennebel kriecht aus dem Plastikbalg. Ich bin nicht allein,

wir zusammen sind alle benebelt. Als sich nach 70 Minuten der „AtomHeartMother“ Dunst lichtet, bleibt ein beseeltes verstrahltes Publikum zurück.“ Kreuzer, 1.10.16

Gastspielkatalog AtomHeartMother
Gastspielkatalog AtomHeartMother
bis 200 Zuschauer, Dauer: 1,5 Stunden, deutsch, Erwachsene, Figuren- & Objekttheater, Genre, Jugendliche & junge Erwachsene, Maße bis 7 * 7 * 3,5 Meter, ohne Untertitel

Paradies – Europa – FIGURO – Theater mit Puppen

Informationen zur Gruppe / Theater
Name der Gruppe / Theater FIGURO – Theater mit Puppen
Adresse Bauerndorf 1, 04838 Zschepplin
Ansprechpartner Alexej Vancl
Telefon 034242-50590
E-Mail alexej@figuro-theater.de
Website www.figuro-theater.de
Informationen zur Inszenierung
Titel der Inszenierung Paradies – Europa
Von (Autor/Komponist) Alexej Vancl
Genre Figurenspiel
Altersangaben 16+
Premiere 09.03.2016
Dauer 1½ Std. mit Pause
Zuschauerbegrenzung 200
Kurzbeschreibung Wer ist Europa? Diese Frage stellt sich Alexej Vancl in seiner schwarzen Komödie »Paradies – Europa«. Die Figurentheater-Satire mit lebensgroßen Puppen richtet sich an erwachsene Zuschauer und behandelt auf eine ironisch-sarkastische Art einige Missverständnisse unseres politischen Alltags, indem sie sich einen Einblick in den Kosmos der Tyrannei erlaubt.Handlung:
Der letzte russische Zar entflieht seiner Erschießung und landet in einer Kneipe, wo er einen deutschen Führer und einenafrikanischen Menschenfresser kennenlernt. Trotz vieler Unterschiede verstehen sie sich gut, denn alle drei haben ein gemeinsames Ziel: Sie wollen Europa. Aber — für wen wird sich Europa entscheiden?
Video-Link Teil 1: www.youtube.com/watch?v=i2ENe4aH-IA Teil 2: www.youtube.com/watch?v=vO2MvNdEqxk
Angaben zu den Künstlern
Inszenierung/Choreographie Inda Buschmann
Sprache der Inszenierung deutsch
Untertitel nein
Besetzung Alexej Vancl
Bühnenbild Alexej Vancl
Kostümbild Alexej Vancl
Musik Sebastian Flaig
Video / Lichtdesign o.ä. Inda Buschmann
Dramaturgie
Theaterpädagogik
Weitere Anmerkungen
Technische Daten zur Inszenierung
Aufbauzeit (in Stunden) 8
Abbauzeit (in Stunden) 2
Bühnenmaße B/T/H [m] 6 / 5 / 3 (Black-Box)
Licht Wir brauchen 16x FL, 6x PAR oder FL, entsprechende Dimmer, Steuerpult etc.Filter 5×201, 2×202, 2×203.
Ton Toneinspielung bringen wir auf CD oder MP3, vorausgesetzt werden PA, Monitor auf der Bühne, Kopfmikro nur bei schlechter Akustik
Video Beamer und Computer werden mitgebracht. Audio-Anschluss an die Boxen notwendig.
Technische Besonderheiten Eine herkömmliche und eine vom Technikerpult steuerbare Steckdose auf der Bühne (für ein Elektromagnet)
Weitere Anmerkungen Wir brauchen einen Techniker; Vorhang wäre vom Vorteil. 4 Kulissengewichte falls vorhanden. Schwarzer Teppich (ganze Bühne), falls vorhanden.
Angaben zur Tourfähigkeit
Größe der Gastspiel-Gruppe 2 (Spieler, Inspizient)
Besondere Anmerkungen
Foto: http://www.figuro-theater.de/stuecke/europa/bilder
Foto: http://www.figuro-theater.de/stuecke/europa/bilder