Musik / Live-Musik

Musik / Live-Musik

Gastspielkatalog

alle Altersklassen, bis 200 Zuschauer, Dauer, Dauer: 1 Stunde, Erwachsene, Jugendliche & junge Erwachsene, Kinder, Maße, Maße bis 10 * 10 * 3,5 Meter, Musik / Live-Musik, ohne Sprache, ohne Untertitel, Performance, Sprache, Tanz, Untertitel, Zielgruppe, Zuschauerbegrenzung

Gravitaphon

Informationen zur Gruppe / Theater
Name der Gruppe / Theater Grammel + Hochherz + Sagardía
Adresse Oberländer Ufer 190, 50968 Köln
Ansprechpartner Christian Grammel
Telefon +49 (0) 179 – 8310417
E-Mail dergrammel@gmx.net
Website www.dergrammel.de
Informationen zur Inszenierung
Titel der Inszenierung GRAVITAPHON
Von (Autor/Komponist) Grammel + Hochherz + Sagardía
Genre Performance/ Tanz (Zeitgenössische Musik)
Altersangaben ohne Altersangabe
Premiere 21.10.2016
Dauer ca. 1 Std.
Zuschauerbegrenzung ca. 170 (unverstärkt)
Kurzbeschreibung Auf die leere Bühnenfläche schieben, schleppen, wuchten zwei Männer eine riesige Kiste. Die Oberfläche des schwarzen Quaders glänzt im Scheinwerferlicht. Das schwere Objekt kippt langsam nach vorn. Ein leises Klingeln ertönt. Erst nur wie ein Glöckchen, dann stärker. Es kommt aus dem Inneren der Kiste. Je mehr sich das Objekt neigt, desto drängender wird das Geräusch.Plötzlich verstummt es und ein leises Rauschen hebt an, Sommerregen ergießt sich über den Raum. Die Kiste setzt ganz sacht auf.Groß wie ein Schrank, schwer wie ein Mensch, feingliedrig wie ein Uhrwerk – das GRAVITAPHON. Ein neues Musikinstrument. Es ist nur mit enorm hohen Kraftaufwand zu spielen. Neigungswinkel, Kippbewegungen und Rotationsgrade sind die Parameter, die darüber bestimmen, welcher akustische Klang zu hören sein wird.GRAVITAPHON ist die Entwicklung einer Partitur, die der Spielweise des Instruments gerecht wird und direkt auf dessen Oberfläche, auf dem Boden, im Raum aufgetragen wird. GRAVITAPHON ist die Entwicklung einer Spielweise, einer Mischung aus Kraft, Choreografie und Handwerk. Körperliche Erschöpfung ist ein zentraler Bestandteil der Komposition und das Instrument bleibt immer unberechenbar…
Video-Link Trailer: https://vimeo.com/191259611Komplettes Projekt: https://www.youtube.com/watch?v=K_-rd_yn8Nc&feature=youtu.be&app=desktop
Angaben zu den Künstlern
Inszenierung/Choreographie Christian Grammel
Sprache der Inszenierung weitgehend ohne Sprache
Untertitel nein
Besetzung Sagardía, Natalie Thomas
Bühnenbild
Kostümbild
Musik Sagardía
Video / Lichtdesign o.ä. Christian Grammel
Dramaturgie
Theaterpädagogik
Weitere Anmerkungen Choreographische Beratung: Slava GepnerInstrument (Bau und Konzeption): Olaf HochherzTechnische Konstruktion: Matthias Geoffrey
Technische Daten zur Inszenierung
Aufbauzeit (in Stunden) Abhängig von Konfiguration Grundraum (s.u.)
Abbauzeit (in Stunden) Abhängig von Konfiguration Grundraum (s.u.)
Bühnenmaße B/T/H [m] 10 / 10 / 3,5
Licht ca. 30 Apparate (4 Profiler, 18 Stufenlinsen, 8 Pars mit Bodenstativ oder LED-Bars) / 25 Stimmungen
Ton Einfache PA mit Zuspielmöglichkeit von eigenem Laptop.
Video
Technische Besonderheiten leere Bühnenfläche,weißer Tanzteppich,schwarz ausgehängter Raum,normale Frontalbestuhlung (Podesterie)
Weitere Anmerkungen Es ist eine Ablaufprobe im Originalraum mind. 6 Stunden vor der Vorstellung oder am Vortag zu ermöglichen.
Angaben zur Tourfähigkeit
Größe der Gastspiel-Gruppe 2 Performer,1 Regie und Abendspielleitung,1 Licht-Techniker (nach Möglichkeit)
Besondere Anmerkungen Foto: Thomas Puschmann
Foto: Thomas Puschmann
Foto: Thomas Puschmann
Dauer: 1 Stunde, deutsch, englisch, Erwachsene, Jugendliche & junge Erwachsene, keine Zuschauerbegrenzung, Maße bis 10 * 10 * 3,5 Meter, mehrsprachig, Musik / Live-Musik, ohne Untertitel, Tanz, Untertitel

AtomHeartMother

Informationen zur Gruppe / Theater
Name der Gruppe / Theater bodytalk
Adresse Hoher Heckenweg 245, 48157 Münster
Ansprechpartner Rolf Baumgart
Telefon +49 (0) 171 – 1981 845
E-Mail bodytalk.tanz@gmail.com
Website www.bodytalkonline.de
Informationen zur Inszenierung
Titel der Inszenierung AtomHeartMother
Von (Autor/Komponist) bodytalk – Yoshiko Waki und Rolf Baumgart
Genre Tanztheater mit Live-Musik
Altersangaben 12 +
Premiere 17.06.2016
Dauer ca. 1 Std.
Zuschauerbegrenzung keine
Kurzbeschreibung Ist Fukushima das Paradies? Dort leben verwilderte Kühe frei vom ökonomischen Verwertungsprozess – und sie wissen es nicht einmal. Werden wir wie sie, werden wir alle Kuhzilla?„Wenn ich an meine Heimat denke, dann denke ich an Mother, Heart und Atom“, sagt Yoshiko Waki, „Japan ist die Darkside of the Moo.“Fukushima ist Hotspot des Dark-Tourismus. Werden die Touristen durch die Strahlung angezogen? Auch Dunkelheit verbreitet sich mit Lichtgeschwindigkeit.

In AtomHeartMother stehen wie vor einem großen Dilemma: Einerseits wird propagiert, Lebensmittel der Region zu bevorzugen, andererseits gibt es dort, naja, Probleme … mit der wohl vegansten Energietechnologie überhaupt.

In der Aufführung wird das Publikum mit regionalen

Spezialitäten japanischer Kochkunst verköstigt und erlebt eine Live-Schaltung nach Fukushima incl. Licht-Transfer von dort direkt auf die Gastspiel-Bühne: Dann sehen wir den Tunnel am

Ende des Lichts. It’s safe!

Video-Link Teaser https://vimeo.com/169517060Trailer https://vimeo.com/172332196
Angaben zu den Künstlern
Inszenierung/Choreographie Yoshiko Waki und Rolf Baumgart
Sprache der Inszenierung Deutsch, Englisch, etwas Japanisch
Untertitel nein
Besetzung von / mit Charlotte Goesaert, Eiji Takeda, Emi Tetsuda, Kaoru Norimatsu, Seung Hwan Lee, Lukas Zerbst, Carlos Alberto Szappanos
Bühnenbild Hannah C. Landes
Kostümbild Hannah C. Landes
Musik Live-Musik
Video / Lichtdesign o.ä. Thomas Achtner
Dramaturgie Ensemble
Theaterpädagogik Live durch Ensemble
Weitere Anmerkungen Koproduktion von bodytalk mit futome performance (Japan), LOFFT.Leipzig, Theater im Pumpenhaus, Münster.Nominiert für den Kölner Tanztheaterpreis.
Technische Daten zur Inszenierung
Aufbauzeit (in Stunden) 6 Stunden inkl. Licht (Parallelaufbau Bühne, Ton, Licht, 4 Techniker)
Abbauzeit (in Stunden) 0,5 Stunden mit vier Bühnentechnikern / -helfern
Bühnenmaße B/T/H [m] ab 9 / 9 / 3
Licht s. Technical Rider
Ton Live-Musik, 2 Handsender-Mikros, Drum-Set, E-Gitarre, Synthie
Video Live-Schaltung nach Fukushima (Beamer + Projektionsfläche)
Technische Besonderheiten Technical Rider vorhanden
Weitere Anmerkungen Ab ca. 1/2 Stunde vor Vorstellung wird auf der Bühne gekocht.
Angaben zur Tourfähigkeit
Größe der Gastspiel-Gruppe 7 DarstellerInnen, 2 Regie/Choreografie, 1 Produktion, 1 Assistenz,1 Lichtdesigner
Besondere Anmerkungen Presseauswahl:Wieder zettelt bodytalk eine kraftvolle Performance mit Live-Musik, Publikumsbeteiligung undeinem Chaos aus Leibern und Worten an, in dem keine Langeweile aufkommt. Keine Gruppesteuert derzeit so konsequent und verspielt zugleich auf politische Themen zu. Nachdem sie

uns das Flüchtlingsdilemma prophezeit hatten, bevor es sich in der Realität ereignete, […] verabreicht bodytalk wieder einmal eine Vitalitätsspritze, die uns genauer auf den Zustand unserer Welt schauen lässt. Kölnische Rundschau, 2.7.16

SUPER-GAU IN POST-PUNK · Ästhetisches Delirium und politische Positionierung: Die neue Produktion von „Bodytalk“ aus Köln „AtomHeartMother“ feiert im Leipziger Lofft Premiere Fukushima Mon Amour: Herausgefallen aus der höllischen Verwertungsrotation des Kapitalismus, wird die nuklear verseuchte Landschaft zur paradiesischen Enklave. […] Eine Choreografie zwischen ästhetischem Delirium und politischer Positionierung. Und eine Kreativallianz von Bodytalk mit der japanischen Performance-Gruppe „Futome“, die unter der Ägide Yoshiko Wakis und Rolf Baumgarts gesellschaftlichen Wahnwitz in passend wahnwitzige Kunst transformieren.

tanznetz, 22.6.16

Was bodytalk-Choreografin Yoshiko Waki da in Bewegung setzt, ist eine Spirale des IdeenÜberschusses. […] In der Umsetzung ist das von imponierender Selbstverausgabung […] ungeheuer suggestiv und irritierend beängstigend. Leipziger Volkszeitung, 20.6.16

Mit ihrem neuen Stück „AtomHeartMother“ treffen die Stadtstreicher von bodytalk wieder einmal treffsicher ins Schwarze. Und getreu ihrer künstlerischen Devise inhaltlicher Authentizität haben sie ihre Kerntruppe wiederum verstärkt, diesmal um die japanische Performance-Gruppe Futome […] Bodytalk und Futome ergänzen sich auf der Bühne großartig, es scheint als wären beide aus dem gleichen Holz geschnitzt. Sie sind laut, sie sind frech, drastisch und feinsinnig zugleich und verfügen über eine gehörige Portion Humor. […] Das Stück gibt keine Antworten, aber Fragen ergeben sich danach viele. Das ist gut so. tanzweb, 25.6.16

Der Abend begann sehr freundlich und höflich. Jeder Zuschauer wurde beim Eingang begrüßt und bekam Papiertücher überreicht. Daraus bastelte das Publikum später eine „Teru teru

Bozu“-Puppe. Nach japanischen Brauch sagt man ihr magische Kräfte nach, die das Wetter beeinflussen. Die Puppen endeten mit abgehaktem Kopf im Kochtopf. Eines von vielen starken

Bildern dieses Tanztheaters. Für die Zuschauer in den vorderen Reihen gab es Suppe und Sushi. „It’s safe“, wurde versichert, auch wenn die Zutaten aus Fukushima importiert seien. Spätestens in der Folgeszene, wo eine Tänzerin verschlungenen Reis in einen Mixbecher zurückwürgt, verging den Zuschauern wieder der Appetit. Münstersche Zeitung, 24.10.16

Charlotte Goesaert, Eiyi Takeda, Emi Tetsuda, Kaoru Norimatsu und Seung Hwan Lee tanzten bis zur Schmerzgrenze. Sie interagierten mit dem Publikum auf japanisch, deutsch, flämisch,

durch Mimik und Gestik. Mit einem Lichttunnel bezogen sie auch die ersten Zuschauerreihen direkt ins Bühnengeschehen ein – wie einen Sog in eine andere Sphäre. Es war ein Abend, der mit seiner Erinnerung an Fukushima verstörte und aufrüttelte. Westfälische Nachr., 24.10.16

Plötzlich bin ich Fessenheim. Auf die Spielfläche geholt symbolisiere ich mit einer Mülltüte in den Händen das Kernkraftwerk. Bühnennebel kriecht aus dem Plastikbalg. Ich bin nicht allein,

wir zusammen sind alle benebelt. Als sich nach 70 Minuten der „AtomHeartMother“ Dunst lichtet, bleibt ein beseeltes verstrahltes Publikum zurück.“ Kreuzer, 1.10.16

Gastspielkatalog AtomHeartMother
Gastspielkatalog AtomHeartMother