Autor: LFTS

Ausschreibungen

Zweiwöchige Residenzen für zeitgenössischen Tanz und Performance in Leipzig

Der Verein 4fürTanz e.V. in Leipzig schreibt erstmals zwei Residenzen für regional Tanzschaffende und Performance-Künstler* aus. Die Residenzen finden im Juni und Juli 2021 in Leipzig statt. Sie richten sich an Gruppen mit bis zu vier Künstlern und haben eine Dauer von jeweils zwei Wochen.

Mit dem Residenzprogramm soll Künstlergruppen die Erarbeitung künstlerischer Projekte und Produktionen im Bereich Tanz bzw. Performance ermöglicht werden.

Weitere Infos zu den Zugangsvoraussetzungen und den Residenzen sind hier zu finden.

Allgemein, Landesverband

Kooperationsprojekt: Für die Stärkung der Freien Darstellenden Künste Mitteldeutschlands

Gemeinsam mit den Landesverbänden aus Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und der Servicestelle FREIE SZENE starten wir erstmalig ein gemeinsames Modellprojekt, finanziert durch die #TakeNoteFörderung im Bundesprogramm NEUSTART KULTUR des Fonds Darstellende Künste e.V., um eine Sichtbarkeit der Freien Szenen Ostdeutschlands zu erzeugen und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit der Kunstschaffenden zu entwickeln.
Mithilfe dieser Unterstützung werden die Landesverbände die überregionale Zusammenarbeit beleben und die Vernetzung zwischen Künstler*innen, Spielstätten und den Verbänden über die eigenen Landesgrenzen hinaus verstetigen.

Die Pressemitteilung mit weiteren Infos und den Ansprechpartner*innen zum Vorhaben findet ihr hier.

Allgemein

Diskriminierung erlebt!? Umfrage zu Diskriminierungs- erfahrungen in Sachsen

Das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung(DeZIM-Institut) führt derzeit die Studie „Diskriminierung erlebt!? Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen in Sachsen“ durch und bittet um Teilnahme und Unterstützung bei der Verbreitung.

Die Umfrage ist unter https://www.diskriminierung-sachsen.de zu finden.

Bei der Online-Umfrage geht es darum sowohl die Erfahrungen als auch die Unterstützungsbedarfe der Menschen in Sachsen zu erkennen. Dies soll zukünftig einen besseren Schutz vor Diskriminierung begünstigen und dazu dienen, Beratungsstellen darin zu unterstützen ihr Angebot besser auf die tatsächlichen Bedürfnisse von Personen, die Diskriminierung erleben, zuzuschneiden.

Weitere Infos: https://www.dezim-institut.de/das-dezim-institut/abteilung-konsens-konflikt/drittmittelprojekt-diskriminierungserfahrungen-und-diskriminierungsrelevante-einstellungen-in-sachsen/

Ausschreibungen

Produktionen für Theaterfestival Freisprung gesucht

Mit dem Theaterfestival Freisprung fördert der Landesverband Freier Theater Mecklenburg-Vorpommern (LAFT MV) den Nachwuchs der freien professionellen Theaterszene des Landes.
Bewerben können sich alle professionellen Freien Theater und Bühnenkünstler*innen, die nicht älter sind als 35 Jahre, in Mecklenburg-Vorpommern leben und arbeiten oder hier ihre Ausbildung erhalten haben oder einen anderen Bezug zu diesem Bundesland herstellen können. Ergänzend dazu sind Puppenspielabsolvent*innen aus dem gesamten Bundesgebiet zugelassen. Spartenübergreifende Produktionen sind außerordentlich erwünscht.
http://freisprung-theaterfestival.de/ausschreibung-2021/

Informationen

Tschüß, Helge. Hallo, Heike.

Wie ihr sicherlich den Medien schon entnommen habt, verlässt Helge-Björn Meyer die Servicestelle FREIE SZENE, um als einer von drei Geschäftsführer*innen den Bundesverband Darstellende Künste zu führen. Wir bedanken uns bei Helge-Björn ganz herzlich für all seine inspirierende, kraftvolle und wegweisende Arbeit und freuen uns auf ein Wiedersehen im Bundesverband!

Heike Zadow, ehemals Referentin für Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit der Servicestelle, wird diese von nun an leiten. Wir freuen uns auf die weitere gemeinsame Arbeit und wünschen bei der Arbeit für die Freien Darstellenden Künste in Sachsen viel Erfolg.

Ausschreibungen

Ausschreibung Forschungsstipendien flausen+

Vom 15.12.2020 bis zum 01.03.2021, können sich professionelle Künstler:innen-Gruppen aus dem Bereich der Darstellenden Künste für ein Stipendium im Jahr 2022 bewerben.

Das Besondere an flausen+stipendien ist, dass es sich um eine vierwöchige Forschung an neuen und gewagten Ideen handelt. Das Modellprojekt will professionellen Künstler:innen eine Labormöglichkeit frei von Aufführungs- und Ergebniszwängen geben. Über vier Wochen kann mit neuen Formen experimentiert werden und der eigene Stil erforscht und hinterfragt werden. Statt einer Premiere gibt es ein öffentliches makingOFF am Abschlussabend, das durch die Forschung führt.

Neben kostenloser Nutzung von Bühne und einer Wohnung sowie der Übernahme sonstiger Leistungen (Supervision, ein fachspezifisches Mentoring, Sachkosten etc.) gewährt das Stipendium auch ein Unterhaltsgeld für die Künstler:innen.

Weitere Infos findet ihr unter: https://flausen.plus/2020/11/ausschreibung-forschungsstipendien/

Veranstaltungen

Einladung: Zoom-Meeting zur Corona-Situation

Aufgrund der anhaltenden herausfordernden Corona-Situation wollen wir als Vorstand des Landesverbandes eine Situationsanalyse inkl. Handlungsempfehlungen erstellen, die euch und uns als Grundlage für Gespräche mit Politik und Öffentlichkeit dienen soll. 
Um darüber ins Gespräch zu kommen und eure Erfahrung und Einschätzungen zu fehlender Planbarkeit, neuen Fördertöpfen und Zukunftsvisionen einzuholen, würden wir euch gerne zu einem gemeinsamen Zoom-Meeting einladen.
Dieses soll stattfinden am Dienstag, den 15.12.2020, 13-15Uhr.

Falls ihr teilnehmen wollt, meldet euch bitte unter vorstand(ät)freie-theater-sachsen.de um den Zoom-Link zugeschickt zu bekommen.

Förderungen

Wer hat noch nicht…? Denkzeit!

Bis zum 30. November, 16Uhr, habt ihr noch die Möglichkeit, euch für das Denkzeit-Stipendium der Kultustiftung des Freistaates Sachsen zu bewerben! (Falls nicht schon geschehen.)

2.000€ für 2 Monate und Konzepte, Ansätze und Formate, die sich mit künstlerischen bzw. kulturellen Mitteln theoretisch und praktisch mit den Herausforderungen der gegenwärtigen Krise auseinandersetzen.

Stipendien können von freiberuflich tätigen Künstlerinnen und Künstlern der Sparten Bildende und Darstellende Kunst, Musik, Film und Literatur beantragt werden sowie von freiberuflich Beschäftigten im Kulturbereich. Förderfähig sind Antragstellerinnen und Antragsteller, die ihren Hauptwohnsitz im Freistaat Sachsen haben und weder an einer Hochschule immatrikuliert sind, noch sich in einem Ausbildungsverhältnis befinden. Die künstlerische bzw. kulturelle Tätigkeit muss haupterwerbsmäßig und nicht nur vorübergehend ausgeübt werden.

Weitere Informationen und das Online-Formular findet ihr hier: https://www.kdfs.de/foerderung/programmfoerderung/denkzeit

Informationen

Aktualisierte Empfehlung zur Honoraruntergrenze

Der Landesverband der Freien Theater in Sachsen (LFTS) hat – unter Berücksichtigung der Empfehlung der Honoraruntergrenze des Bundesverbandes der Freien Darstellenden Künste (BFDK) und in Anlehnung an die Erfahrungswerte anderer Branchen –  ein Papier erstellt, welches ein praxisnahes Kalkulationsschema bereitstellt, das den Freischaffenden im Tanz- und Theaterbereich bei der Berechnung ihres persönlichen Mindesthonorars behilflich ist.

Demnach sollen die Mindesthonorare für Berufsgruppen mit Versicherungspflicht in der Künstlersozialkasse (KSK) den Betrag von 2.490 EUR netto pro Monat nicht unterschreiten. Für Berufsgruppen ohne die Möglichkeit der Absicherung innerhalb der Künstlersozialkasse empfiehlt der BFDK ein Mindesthonorar von 2.875 EUR pro Monat. Für Vorstellungen wird ein Mindesthonorar in Höhe von 250,– Euro (mit KSK-Mitgliedschaft) sowie von 280,– Euro (ohne KSKMitgliedschaft) empfohen. Proben sollen ein Honorar in Höhe von 130,– Euro (ohne KSK-Mitgliedschaft) bzw. von 105,– Euro (mit KSK-Mitgliedschaft) pro Akteur*in / pro Tag nicht unterschreiten.

Das ganze Papier ist hier zu finden.

Landesverband

Über den Landesverband

Ihr seid ein professionelles Freies Ensemble oder Produktionsteam aus Sachsen und arbeitet im Bereich der Darstellenden Künste? Dann werdet Mitglied in Eurem Landesverband! Der Landesverband braucht Euch, um mit einem möglichst machtvollen Mandat Eure Interessen gegenüber der Politik und Verwaltung durchzusetzen. Der Landesverband braucht Eure Impulse, Fragen, Ideen. Andererseits könnt Ihr als Freie Theatermacher*innen, Tanzschaffende und Performer*innen von der Arbeit des Landesverbandes profitieren:

-Nach langem Ringen haben wir durchgesetzt, dass landesweit die Fördermittelgeber und ein großer Teil der Veranstalter mit den von uns geforderten Honoraruntergrenzen (HUG) arbeiten.

-Die mittlerweile seit 2017 bestehende Gastspielförderung der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen geht auf die Initiative des Landesverbandes zurück.

-Das Landesbüro Darstellende Künste Sachsen (ab sofort: Servicestelle Freie Szene Sachsen) ist auf Betreiben des Landesverbandes entstanden und bietet Beratungen, Workshops, Weiterbildungen und vieles mehr.

Die Mitgliedschaft könnt Ihr direkt beantragen unter http://freie-theater-sachsen.de/verband/

Wir freuen uns auf Euch und Eure Beteiligung!

Informationen

Veranstaltungsreihe „Beratung und Qualifizierung“, 1. Informationsschrift für Expert/innen

In dem neuen Programm „Beratung und Qualifizierung“ des Performing Arts Programm Berlin finden in Zusammenarbeit mit Rechtsanwältin Sonja Laaser regelmäßig Veranstaltungen für Expert/innen der freien Theaterszene statt. Schwerpunkte bilden rechtliche Themen wie Selbständigkeit und Unselbständigkeit, Erstellung, Kündigung und Bruch von Verträgen oder Urheberrecht.

Das Programm bietet Informationsveranstaltungen an und veröffentlicht Informationszeitschriften zu den Themenkompexen. Ab Herbst 2017 werden weiterhin kommentierte Mustergastspielverträge zur Verfügung gestellt.

Die Veranstaltungstermine finden sich unter folgendem Link.

Die Informationsschrift zum Thema „Vertragsverhältnisse rechtssicher gestalten“ kann hier heruntergeladen werden.

Zu beachten gilt: Die Inhalte der Informationsschriften ersetzen keine Rechtsberatung. Es wird von einer ungeprüften Übernahme der Vertragsbestandteile abgeraten. Die Informationsschriften sollen die für die freie Szene rechtlich relevanten Themenkomplexe lediglich beleuchten und über die aktuelle Rechtslage informieren. Die Vertragsbausteine müssen individuell auf den Einzelfall angepasst werden, die Haftung wird bei Übernahme der Vertragsbestandteile ausgeschlossen.
Förderungen

Start des Förderinstruments TANZPAKT Stadt-Land-Bund im Juni 2017

Als Resultat der gemeinsamen Initiative von tanzfördernden Kommunen, Bundesländern und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Exzellenzförderung im Tanz wurde ein neues Förderinstrument mit einem Gesamtvolumen von ca. 10,5 Mio. € beschlossen.

Das Förderprogramm TANZPAKT Stadt-Land-Bund setzt sich zum Ziel, Projekte zur Weiterentwickung und Stärkung der Kunstform Tanz auf nationaler Ebene zu realisieren. Es ist eine mehrjährige Projektförderung geplant, deren Finanzierung sich durch Bund, Kommunen, Länder und ggf. weiteren Förderern im Matchfunding zusammensetzt.

TANZPAKT Stadt-Land-Bund richtet sich gezielt an etablierte Ensembles und KünstlerInnen, Institutionen mit national innovativen und herausragenden Entwicklungskonzepten sowie an Produktionsstrukturen mit internationaler Ausstrahlung.

Träger des Förderfonds sind der Dachverband Tanz Deutschland und die DIEHL+RITTER gUG. Der Dachverband Tanz Deutschland ist verantwortlich für den kulturpolitischen Prozess. Die Konzeption, Ausformung und Durchführung obliegt der DIEHL+RITTER gUG.

Eine Informationsveranstaltung ist für Mittwoch, den 14. Juni 2017 von 10:30 bis 17:00 Uhr in Berlin, Kunstquartier Bethanien (Mariannenplatz 2, 10997 Berlin) geplant. Regionale Informationsveranstaltungen finden am 30. Juni in Leipzig, am 04. Juli in Köln und am 13. Juli in Mannheim in  statt. Weitere Termine sind in Planung.

Der Einsendeschluss der 1. Förderrunde ist der  15. November 2017. Frühestmöglicher Projektbeginn ist März 2018, Projektende bis spätestens Oktober 2021.

Der Bewerbungsschluss der zweiten Förderrunde ist für Anfang 2019 geplant.

Anmeldungsformulare für Informationsveranstaltungen, Antragsformalien sowie weiterführende Informationen stehen auf www.tanzpakt.de zur Verfügung.

Ankündigungen

Weiterbildung Projektmanagement in Dresden

Kulturelle und künstlerische Projekte sind oft durch knappe Ressourcen, unvorhersehbare Probleme und eng gesteckte Zeitpläne gekennzeichnet. Mit einem effizienten Projektmanagement können Kulturschaffende diese Herausforderungen erkennen und Projekte zielorientiert und erfolgreich durchführen.

In der Weiterbildung Projektmanagement befähigt Martin Zepter die TeilnehmerInnen, konkrete Ideen, Initiativen und geplante Projekte aus organisatorischer Sicht auf potentielle Schwachstellen zu überprüfen sowie Möglichkeiten zu finden, diese zu überwinden.

Zentrale Inhalte der Weiterbildung sind dabei die Initiierung, Planung, Steuerung und Kontrolle von projektbezogenen Tätigkeiten. Die Strukturierung des Projektes in konkrete Teilaufgaben und Meilensteine sowie die Definition von klaren Verantwortlichkeiten durch den Projektstrukturplan sind ebenso Bestandteile des Coachings wie die detaillierte Zeitplanung über alle Projektphasen hinweg.

Termin: Mittwoch, 17.05.2017,  9:30 Uhr bis 16:30 Uhr

Ort: Stadtteilhaus Dresden – Äußere Neustadt e.V., Prießnitzstraße 18, 01099 Dresden

Beitrag: 20,00 € für Mitglieder des LFTS, 50,00 € für Nicht-Mitglieder

Anmeldung: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine verbindliche Anmeldung bis 5. Mai 2017 ist per E-Mail möglich an gutheil@landesbuero-sachsen.de.

Kursleiter: Martin Zepter. Seine akademische Ausbildung umfasste das Studium der Anglistik, Germanistik und Philosophie, Szenischen Künste und Theaterregie. Schwerpunkte seiner Arbeit sind Dokumentartheater, interaktive Performance und soziokulturelle Großprojekte. Seit 2003 ist er für das eigens gegründete Künstlerkollektiv theatrale subversion als Performer, Dramaturg, Produzent und Regisseur tätig. In der Zeit von 2005 bis 2010 agierte er als geschäftsführender Vorstand für das Theaterhaus Hildesheim e.V. Von 2008 bis 2009 war er verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit des Theater- und Performancefestivals transeuropa sowie Lehrbeauftragter an der Uni Hildesheim.

Förderungen

Gastspielförderung für freie Künstler in Sachsen

Nach vielen Jahren der kulturpolitischen Überzeugungsarbeit haben wir es nun endlich geschafft: Die Kulturstiftung des Freistaates hat ein Programm zur Gastspielförderung in Sachsen aufgelegt. Hierfür stehen ab sofort jährlich 120.000 Euro zur Verfügung.

Von nun an sind freie Künstler und Gruppen, die ihre bestehenden Theater- und Tanzproduktionen in Sachsen, Deutschland und Europa aufführen möchten, herzlich eingeladen, sich zu bewerben. Die Zuwendung umfasst eine Honorarpauschale in Höhe von 200 Euro pro Person pro Aufführung. Zusätzlich wird eine eine Unkostenpauschale in Höhe von 200 Euro pro Gastspielaufführung gewährt.

Damit können Veranstalter und Künstler das finanzielle Risiko für eine Veranstaltung gemeinsam leichter schultern. Wir sehen die große Chance, dass die vielen sächsischen Produktionen mehr Aufführungsmöglichkeiten bekommen. Um dies weiter zu unterstützen, arbeiten wir derzeit an einem Online-Gastspielkatalog und werden besonders mit den vielen kleinen Bühnen des Landes das Gespräch suchen, um ihnen das neue Förderprogramm vorzustellen.

Weiterführende Informationen zum Förderprogramm sowie Antragsformulare können auf der auf der Website des KdFS heruntergeladen werden.

Bitte bewerbt Euch zahlreich und nutzt Eure Chance, Eure Stücke nicht nur in sächsischen Metropolen, sondern auf den zahlreichen Bühnen im ländlichen Raum und kleineren Städten zu präsentieren.

Wir wünschen Euch viel Erfolg!

Informationen

Aktualisierte Empfehlung zur Honoraruntergrenze, Anpassung der Kalkulationshilfe

Im Zuge der Aktualisierung des NV Bühne zum 01. Januar 2017 empfiehlt die Delegiertenversammlung des Bundesverbands Darstellende Künste eine Honoraruntergrenze von monatlich 2.300€ für Berufsgruppen mit KSK-Versicherungspflicht sowie von 2.660€ pro Monat für nicht KSK-pflichtige Berufsgruppen.

Auch der Landesverband der Freien Theater in Sachsen beschäftigte sich erneut mit der Honoraruntergrenze sowie der Kalkulationshilfe für sächsische Tanz- und Theaterschaffende. Die aktualisierte Berechnungshilfe zur Honoraruntergrenze kann hier eingesehen werden.

Informationen

Verbesserung der Krankenversicherung für Solo-Selbstständige

Der Bundesrat stimmte dem verbesserten Krankenversicherungsschutz für Solo-Selbstständige gemäß Sozialgesetzbuch V zu. Demnach soll zukünftig eine Lücke im sozialen System geschlossen und die Bemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung für Solo-Selbstständige gesenkt werden.

Dies geht auf eine Initiative der Länder Brandenburg, Berlin und Thüringen (TOP 99) zurück. Bereits seit 2009 existiert eine Versicherungspflicht. Innerhalb Deutschlands sind aktuell 2,16 Millionen Selbstständige in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert. 600.000 Personen mit einem Jahreseinkommen von unter 9.500 Euro (787 Euro monatlich), darunter 82 % Solo-Selbstständige, sind als Geringverdiener zu werten. Der jüngste Beschluss greift die Problemstellung einer im Vergleich zum Einkommen zu hohen Beitragslast auf, durch die sich viele Solo-Selbstständige eine wirksame soziale Absicherung oder eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben nicht leisten können. Durchschnittlich müssen 46,5 % des Einkommens für die gesetzliche Krankenversicherung aufgewendet werden.

Ausschreibungen

Theaterpreis des Bundes wird erneut ausgeschrieben

Auch im Jahr 2017 wird der Theaterpreis des Bundes von der Bundesregierung für Kultur und Medien in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Bundesrepublik Deutschland des Internationalen Theaterinstituts e.V. (ITI) verliehen. Mit diesem Preis soll insbesondere die Arbeit von öffentlich geförderten kleinen und mittleren Theater gewürdigt werden.

Die Bewerbungsfrist endet am 20. März 2017. Der vollständige Ausschreibungstext und das Bewerbungsformular können auf den Webseiten des ITI eingesehen und heruntergeladen werden.

Informationen

Survival Kit für Künstler und Publizisten erschienen

Der Künstlerberater Stefan Kuntz fasste in seinem Buch „Survival Kit Basics“ die Grundlagen für die freiberufliche Tätigkeit als selbständige Künstler/in oder Publizist/in zusammen. Betrachtet werden sowohl rechtliche Aspekte (bspw. Wahl der Rechtsform, Grundlagen zu Verträgen, Urheberrecht etc.), steuerliche Fragestellungen als auch die Bereiche Förderung und Finanzierung sowie Versicherungen und soziale Absicherung. Die Inhalte der digitalen Version „Survival Kit digital plus“ enthalten zudem unter anderem Tipps zur Vermarktung, Bühnentechnik und Sicherheit und Musterverträge. „Survial Kit digital plus“ wird kontinuierlich erweitert.

Das Buch kann in der Print oder digitalen Version über die Website des Autors bezogen werden.

Informationen

Studie über aktuelle Förderstrukturen der freien Darstellenden Künste veröffentlicht

Der Bundesverband Freie Darstellende Künste (BFDK) veröffentlichte die Studie „Aktuelle Förderstrukturen der freien Darstellenden Künste in Deutschland. Ergebnisse der Befragung von Kommunen und Ländern“.

Im Auftrag des BFDK untersuchte Ulrike Blumenreich vom Institut für Kulturpolitik der Kulturpolitischen Gesellschaft die regionale Förderlandschaft innerhalb Deutschlands und leitete daraus weiterführende Fragestellungen sowie Handlungsempfehlungen ab.

Die Studie ist über den Bundesverband kostenlos als PDF-Version oder im Print-Format gegen eine Schutzgebühr von 10 Euro erhältlich.

Im Mai 2017 werden die Inhalte und Ergebnisse der Studie im Rahmen eines Fachforums des Bundesverbands in Berlin sowohl mit Akteuren der freien Szene als auch der Kulturpolitik und Kulturverwaltung diskutiert.

 

Informationen

Bühnenversorgung: Freiwillige Versicherung für selbständige Künstler jetzt möglich

Laut Beschluss des Verwaltungsrates der Versorgungsanstalt der deutschen Bühnen können sich selbständige freie Bühnenkünstler/innen und professionell arbeitende Tanz- und Theaterschaffende ab 1. Januar 2017 freiwillig versichern lassen. Auch frühere Pflichtversicherte, welche eine Weiterversicherung versäumt haben, erhalten die Möglichkeit, wieder in die Bühnenversorgung einzutreten.

Nähere Informationen zur freiwilligen Versicherung finden sich auf der Website der Bayerischen Versorgungskammer sowie in dem verlinkten PDF.

Informationen

Freistaat Sachsen erhöht den Kulturhaushalt

Der Doppelhaushalt 2017/2018 des sächsischen Landtages stellt für die Bereiche Forschung, Wissenschaft sowie Kunst und Kultur rund 130 Millionen Euro zusätzlich bereit. Insgesamt steigt der Etat auf zwei Milliarden Euro jährlich, dies entspricht einer Steigerung von 7 Prozent im Vergleich zu dem Vorjahr. Der Kulturhaushalt beträgt im Jahr 2017 rund 213 Millionen Euro, im Jahr 2018 rund 216 Millionen Euro.

Gemäß einer Mitteilung von CDU und SPD stehen im Vergleich zu den Vorjahren zusätzlich 8 Mio. Euro als reine Kulturraummittel zur Verfügung. Darüber hinaus werden unter anderem mit einem Kultur-Investitionspaket, einer Erhöhung der Musikschulförderung, einer Gastspielförderung für freie Theatergruppen sowie einem Programm zur kulturellen Mobilität Maßnahmen zur Entlastung der Künstler, Kultureinrichtungen und Kulturräume geschaffen.

Informationen

Ursula-Cain-Preis geht in die zweite Runde

Mit Unterstützung der Sparkassen Versicherung Sachsen und dem Sächsischen Ministerium für Wissenschaft werden für die Tanzsaison 2016/2017 zwei bedeutende Preise verliehen. Der Ursula-Cain-Preis würdigt Arbeiten, die durch Innovation, hohe Qualität und herausragende Ästhetik bestechen. Der Ursula-Cain-Förderpreis soll insbesondere die Vielfalt und Qualität der freien Szene in Sachsen hervorheben. Vorschlagsberechtigt sind 15 Tanzeinrichtungen aus Sachsen. Die Gewinner werden von einer renommierten Fachjury ausgewählt. Die Preisverleihung wird im vierten Quartal 2017 stattfinden. Ausgerichtet und veranstaltet wird die Veranstaltung von dem Verein zur Förderung des Leipziger OFF Theaters e.V. (LOFFT).

Förderungen

Förderprogramm Doppelpass Plus gestartet

Die Kulturstiftung des Bundes verlängerte das bestehende Programm Doppelpass bis zum Jahr 2021. Insgesamt stehen für den Fond Doppelpass Plus zusätzliche 5,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Das Förderprogramm  zielt darauf ab, Deutschlands freie Szenen sowie Tanz- und Theaterinstitutionen bei der Erprobung und Umsetzung von neuen, tourfähigen Formen der  Zusammenarbeit zu unterstützen und die künstlerische Produktion einschließlich dessen Austausch anzuregen. Doppelpass Plus ist offen für Koproduktionsnetzwerke aus drei gleichberechtigten Partnern. Dabei werden die bisherigen Tandems künftig um ein weiteres Theaterhaus erweitert.

Förderrichtlinien, Antragsformulare und weiterführende Informationen können auf der der Website der Kulturstiftung sowie dem Doppelpass Blog eingesehen werden. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 15. November 2017.